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Mehr als hundert Verletzte : Mindestens 25 Tote nach Gasexplosion in China

  • Aktualisiert am

Bergungsarbeiten nach der Gasexplosion in einer Markthalle Bild: AP

Nach einer schweren Gasexplosion in einer Markthalle der chinesischen Stadt Shiyan ist die Zahl der Toten inzwischen auf 25 gestiegen, über 100 Menschen wurden verletzt. Als Ursache wird ein Leck in einer Gasleitung vermutet.

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          Die Zahl der Toten durch eine schwere Gasexplosion in einer Markthalle in der zentralchinesischen Stadt Shiyan ist auf 25 gestiegen. Wie die Parteizeitung „Global Times“ am Montag berichtete, seien 138 Menschen verletzt worden. Die Bergungsarbeiten in den Trümmern dauerten ebenso an wie die Ermittlungen in die Ursache der Explosion. Nach ersten Untersuchungen war von einem Leck in einer Gasleitung die Rede. Das zweigeschossige Gebäude wurde stark beschädigt.

          Auch umliegende Wohnhäuser seien schwer betroffen worden, so dass 900 Wohnungen evakuiert worden seien, berichtete das Blatt. „Ich hörte einen lauten Knall, und bin sofort unter den Tisch gekrochen, weil ich dachte, dass es ein Erdbeben ist“, sagte der Besitzer eines nahegelegenen kleinen Restaurants. Dann sei er aus dem Haus gelaufen. „Es war ein großes Durcheinander.“

          Die Explosion ereignete sich am Sonntag um 6.00 Uhr Ortszeit, als bereits erste Kunden in der Markthalle waren. Wände stürzten ein. Überall lagen Trümmer. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping ordnete umfassende Rettungsbemühungen und baldige Ermittlungen in die Ursache an.

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