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Schiffsunglück bei Liberia : Auf der Suche nach mindestens 15 Vermissten

  • Aktualisiert am

Die Anti-Walfang-Organisation Sea Shepherd hilft der liberianischen Küstenwache bei der Suche nach Vermissten (Symbolbild). Bild: AP/dpa

Nach einem Schiffsunglück an der Küste Liberias werden mindestens 15 Menschen vermisst. Der gekenterte Frachter war nicht einmal für die Beförderung von Passagieren zugelassen.

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          Nach einem Schiffsunglück vor der Küste Liberias werden mindestens 15 Menschen vermisst. Wie die Küstenwache des westafrikanischen Landes am Sonntag mitteilte, setzte die „Niko Ivanka“ am Samstagnachmittag einen Notruf ab, weil Wasser ins Innere des Schiffs eingedrungen war. Offiziell waren laut Passagierliste 18 Menschen an Bord des Frachters.

          Das kenianische Nachrichtenportal Nation berichtet, dass allerdings vermutet werde, dass die Zahl deutlich höher sei. Elf Menschen wurden demnach von den Einsatzkräften gerettet, mindestens 15 bis 17 weitere wurden vermisst. Die Umweltorganisation „Sea Shepherd“ helfe der liberianischen Küstenwache bei der Suche nach den Vermissten.

          Das Schiff war den Angaben zufolge am Samstagmorgen am Hafen der Hauptstadt Monrovia ausgelaufen und steuerte die rund hundert Kilometer entfernte Stadt Buchanan an. Wie der Leiter der Seefahrtbehörde des Landes, Eugene Lenn Nagbe, mitteilte, war das Schiff nicht für die Beförderung von Passagieren zugelassen. Die offiziell dokumentierten Passagiere waren laut Nation der schwedische Kapitän, ein chinesisches Besatzungsmitglied und neun Mitglieder des Westafrikanischen Prüfungsausschusses (WAEC). Es sei zuvor bereits von den Behörden festgehalten worden, weil es als nicht seetauglich erachtet wurde.

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