https://www.faz.net/-gum-9ig9r

Schule in Baden-Württemberg : Böller explodiert im Klassenzimmer – mehrere Verletzte

  • Aktualisiert am

Nicht nur zu Silvester kommt es immer häufiger zu Verletzungen durch Böller. (Symbolbild) Bild: dpa

In einer Realschule zündet ein Schüler einen Böller im Klassenzimmer, der explodiert, bevor ihn der 15-jährige Junge ins Freie werfen kann. Dabei verletzt er nicht nur sich selbst schwer.

          1 Min.

          Bei der Explosion eines Feuerwerkskörpers in einer Schule in Mühlacker (Enzkreis) sind mehrere Jugendliche verletzt worden. Ein 15-Jähriger hatte nach ersten Ermittlungen der Polizei am Montag im Klassenzimmer einer Realschule einen Böller in seiner Hand angezündet. Offenbar explodierte dieser, bevor er ihn aus dem Raum ins Freie werfen konnte, wie die Polizei in Karlsruhe mitteilte.

          Der Junge kam mit schweren Verletzungen an der Hand ins Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen könnte er mehrere Finger verloren haben. Lebensgefahr bestand aber nicht.

          Von den 22 Schülern der neunten Realschulklasse wurden 15 Jungen und Mädchen verletzt. Das Deutsche Rote Kreuz Pforzheim sprach am Abend von einer Handverletzung, zwei Augenverletzungen und 12 Knalltraumata. Die Polizei ermittelt unter anderem, ob es sich um einen verbotenen Böller handelte.

          Topmeldungen

          Mario Draghi und seine Nachfolgerin Christine Lagarde.

          Wechsel an der EZB-Spitze : Draghi und die Deutschen

          Nirgendwo ist EZB-Präsident Mario Draghi auf so viel Protest gestoßen wie in Deutschland. Am Ende hat er die Macht der Europäischen Zentralbank überdehnt. Eine Bilanz.

          Ukraine-Affäre : Stehen die Republikaner weiter hinter Trump?

          Der amerikanische Botschafter in der Ukraine, William Taylor, hat Donald Trump vor dem Kongress schwer belastet. Die Republikaner reagierten mit Solidaritätsbekundungen, aber einige in der Partei setzen sich auch von ihrem Präsidenten ab.

          Sorgen beim FC Bayern : „Es muss alles besser werden“

          Drittes Spiel, dritter Sieg: Doch die Münchner zeigen in der Champions League in Piräus viele Mängel. Sportdirektor Salihamidzic übt deutliche Kritik. Dazu kommt Verletzungspech. Der nächste Spieler fehlt lange.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.