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Zahl der Opfer steigt weiter : Mehr als 400 Tote nach Tsunami in Indonesien

  • Aktualisiert am

In Indonesien steigt die Zahl der Toten nach dem verheerenden Tsunami. Bild: EPA

Die Zahl der Toten der Tsunami-Katastrophe in Indonesien ist laut Behörden auf mindestens 429 gestiegen. Knapp 1500 Menschen seien verletzt worden, 154 würden vermisst. Die Rettungskräfte kommen derweil nur mühsam voran.

          Bei dem verheerenden Tsunami in Indonesien sind nach neuen Angaben mindestens 429 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 1485 Menschen seien verletzt worden, 154 weitere würden noch vermisst, sagte ein Behördenvertreter am Dienstag. Der Tsunami hatte am Samstagabend (Ortszeit) Küstengebiete der bei Urlaubern beliebten Inseln Java und Sumatra überschwemmt.

          Auslöser war nach offiziellen Angaben eine Eruption des in der Sundastraße rund 50 Kilometer von der Küste entfernten Vulkans Anak Krakatau. Die Erschütterung hatte demnach zu einem Erdrutsch geführt, der dann den Tsunami auslöste. Die Flutwelle traf insgesamt fünf Bezirke auf den beiden Inseln. Am schlimmsten verwüstet wurde der Bezirk Pandeglang im Westen von Java.

          Unterdessen arbeiteten sich mehrere tausend Soldaten und Polizisten weiter mühsam durch verwüstete Dörfer der betroffenen Regionen vor. „Einige der Gebiete waren schwierig zu erreichen“, sagte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Nugroho, am Montag. Dank des Einsatzes von schwerem Bergegerät seien sie zugänglich gemacht worden.

          Schon am Montag waren Tausende Menschen wieder in ihre Häuser zurückgekehrt. Viele hatten sich wegen Gerüchten über einen weiteren Tsunami in Notunterkünfte geflüchtet. Deutsche sind nach Angaben des Auswärtigen Amts vom Montag nicht unter den Opfern.

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