Nach Jahrhundertschnee : Madrid will 80.000 Bäume fällen
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Die Bäume konnten den Schneemassen nicht standhalten: Nun plant Madrid fünf Prozent aller Bäume zu Fällen Bild: dpa
Etwa fünf Prozent aller Bäume der spanischen Hauptstadt sind vom Wintersturm „Filomena“ so schwer beschädigt, dass sie für die Menschen zur Gefahr werden. Deshalb greift Madrid zu drastischen Maßnahmen.
Madrid will in den nächsten Wochen 80.000 Bäume fällen. Etwa fünf Prozent aller Bäume der spanischen Hauptstadt seien vor gut zwei Wochen vom Wintersturm „Filomena“ so schwer beschädigt worden, dass sie nun für die Madrilenen eine Gefahr darstellten, sagte der für Umwelt und Verkehr zuständige Stadtrat Borja Carabante der Zeitung „El Mundo“ (Montag).
Die Abholzungsaktion sei unumgänglich. Der konservative Politiker versprach eine Wiederaufforstung, für die es aber noch keine konkreten Pläne gebe.
„Filomena“ habe mit heftigen Sturmböen und dem spektakulären „Jahrhundertschnee“ etwa die Hälfte der 1,6 Millionen Bäume der Metropole mehr oder weniger stark in Mitleidenschaft gezogen, sagte Carabante.
Die meisten Parks sind seit dem Unwetter aus Sicherheitsgründen geschlossen, darunter auch der beliebte Stadtpark Retiro.