https://www.faz.net/-gum-9p2fp

Nach Hurrikan-Warnung : Sturm „Barry“ zu tropischem Tief abgeschwächt

  • Aktualisiert am

In Mandeville, Louisiana, treiben Personen in Schwimmreifen auf einer überfluteten Straße. Bild: AFP

Auch wenn die amerikanische Südküste von schweren Überschwemmungen getroffen wurde, blieben schlimmere Folgen durch den Sturm „Barry“ aus. Anstatt eines Hurrikans wurde er nun als tropisches Tief eingestuft.

          Der Tropensturm „Barry“ hat an der Südküste Amerikas weniger Schaden angerichtet als befürchtet. Einen Tag nach seiner Ankunft an Land stufte das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami das Unwetter am Sonntagabend zu einem tropischen Tief herab. Am Montagmorgen erreichte „Barry“ nur noch Windgeschwindigkeiten von 35 Kilometern pro Stunde.

          „Barry“ war am Samstagnachmittag im Bundesstaat Louisiana nahe der Stadt Intracoastal City westlich von New Orleans auf die Küste getroffen. Der Sturm sorgte für heftigen Regen, Überschwemmungen und Stromausfälle. Tote oder Verletzte durch den Sturm wurden nicht gemeldet.

          Eine befürchtete Sturmflut in New Orleans etwa blieb aus. Die Stadt war 2005 vom Hurrikan „Katrina“ schwer zerstört worden und hatte damals Hunderte Tote zu beklagen. Viele Augen hatten sich bei diesem Sturm daher auf die Südstaatenmetropole gerichtet.

          100.000 Menschen ohne Strom

          Der Flughafen in New Orleans hatte wegen „Barry“ für Samstag alle ausgehenden und eingehenden Flüge gestrichen. Am Sonntag teilte der Flughafen mit, die meisten Fluggesellschaften hätten ihren normalen Flugbetrieb wieder aufgenommen.

          Zwischenzeitlich waren am Wochenende mehr als 100.000 Menschen in Louisiana ohne Strom gewesen. Am Montag waren es nach Angaben des Portals „poweroutage.us“ nur noch gut 50.000.

          Topmeldungen

          Es ist das erste Mal, dass Emmanuel Macron einen G-7-Gipfel ausrichtet.

          G-7-Gipfel : Wer reden will, soll ruhig reden

          In Biarritz inszeniert Emmanuel Macron einen G-7-Gipfel voller Überraschungen. Er überrumpelt Trump und lässt den iranischen Außenminister einfliegen. Ganz offensichtlich hat der französische Präsident aus seinem Anfängerfehler gelernt.
          Der Faktor Wohnen wird von den meisten Menschen in der Klimadebatte übersehen. Dabei produzieren vor allem Warmwasser und Heizungen große Kohlendioxid-Emissionen.

          Wohnen und Heizen : Das ist Deutschlands Klimakiller Nr. 1

          Kaum jemand will wahrhaben, dass wir mit unseren Wohnungen dem Klima mehr schaden als mit Steaks und Flugreisen. Einige Länder reagieren darauf – während sich die Politik in Deutschland nicht einigen kann.
          Gemeinsame Geste: Mattarella und Steinmeier in Fivizzano

          Deutsche Kriegsverbrechen : Verantwortung ohne Schlussstrich

          In Fivizzano haben Nationalsozialisten im Jahr 1944 Massaker an der Bevölkerung verübt. Bundespräsident Steinmeier redet über frühere Greuel – und heutige Gefahren.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.