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London : Tiger-Baby drei Wochen nach der Geburt ertrunken

  • Aktualisiert am

Bild: afp

Das ganze Königreich hatte sich über den ersten Tiger-Nachwuchs seit 17 Jahren gefreut. Jetzt hat der Londoner Tierpark den Tod des kleinen Tigers verkündet. Er ist ertrunken.

          Der Londoner Zoo trauert um den ersten Tiger-Nachwuchs seit 17 Jahren: Anfang Oktober hatten Bilder von ihrer Geburt die Welt entzückt, jetzt gab der Tierpark bekannt, dass die kleine Großkatze tot aufgefunden wurde. „Unsere Herzen sind gebrochen“, erklärte Zoo-Sprecher Malcolm Fitzpatrick. Einen  Rückschlag bei der Aufzucht musste auch der Zoo im schottischen  Edinburgh hinnehmen: Dort erlitt die einzige Panda-Dame Tian Tian Großbritanniens offenbar eine Fehlgeburt.

          Die Geburt und die ersten Tage des Tiger-Nachwuchses im Londoner Zoo waren mit versteckter Kamera gefilmt worden. Auf den Aufnahmen war unter anderem zu sehen, wie die Tigermutter Melati ihr Kleines nach der Geburt ableckt. Auch die ersten tapsigen Gehversuche des Tiger-Babys wurden festgehalten. Vater des Neuzuwachses war der fünfjährige Jae Jae, der ebenfalls im Londoner Zoo lebt.

          Am Samstag wurde der leblose Körper des kleinen Tigers dem Zoo zufolge am Rand des Wasserbeckens in dem Gehege entdeckt, in dem er mit seiner Mutter lebte. Eine Autopsie habe bestätigt, dass das Tierbaby ertrunken sei. Melati ist ein Sumatra-Tiger. In freier Wildbahn ist diese Raubtierart vom Aussterben bedroht, Schätzungen zufolge gibt es nur noch etwa 300 Exemplare.

          Auch die Schwangerschaft von Tian Tian wurde seit Wochen von Tierliebhabern in ganz Großbritannien verfolgt. Nach einer künstlichen Befruchtung im April war sie trächtig geworden, nun aber erlitt sie nach Angaben des Zoos von Edinburgh eine Fehlgeburt. Damit muss Großbritannien weiter auf das erste auf seinem Boden geborene Panda-Baby warten. Denn in Gefangenschaft sind Pandas für ihre Fortpflanzungsschwierigkeiten bekannt.

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