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Stärke von 2,8 : Leichtes Erdbeben bei Aachen

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Schäden an Häusern oder anderen Gebäuden wie dem Aachener Dom sind nach dem Beben wohl nicht zu befürchten. Bild: dpa

Am Samstagmorgen hat ein leichtes Erdbeben der Stärke 2,8 die Menschen bei Aachen erschreckt. Die Region hat eine im deutschen Maßstab verhältnismäßig hohe Erdbebengefährdung. Der zuständige Geologische Dienst gibt jedoch Entwarnung.

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          Bei Aachen hat am Samstagmorgen die Erde gebebt. Nach Angaben des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen hatte das Beben um 7.36 Uhr eine Stärke von 2,8. Ein solches Beben komme in der Niederrheinischen Bucht etwa ein Mal im Jahr vor, sagte der Leiter des Landeserdbebendienstes, Klaus Lehmann, der Deutschen Presse-Agentur. Die ersten Gebäudeschäden seien grob ab einer Stärke von 4,5 bis 4,8 zu erwarten. „Das ist also noch einiges entfernt von dem Ereignis, was wir heute hatten“, sagte Lehmann. Das Beben ereignete sich den Angaben zufolge in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern.

          Bei einem Beben der Stärke 2,8 spüre man einen kräftigen Stoß, sagte Lehmann. „So dass man sich in seinem Bett bewegt fühlt. Oder das Geschirr in den Schränken klirrt und klimpert. Leichte Teile auf dem Tisch können vibrieren und sich bewegen. All das kann passieren.“ Gebäudeschäden oder sonstige Schäden seien bei dieser Stärke eigentlich nicht zu erwarten. „Von diesem Erdbeben hat man nichts zu befürchten“, so Lehmann.

          Beim Geologischen Dienst NRW gingen am Samstagvormittag dennoch zahlreiche Meldungen von Bürgern ein. „Die Leute haben sich erschreckt“, stellte Lehmann fest. „Das liegt auch daran, dass Frühstückszeit war und wir im Lockdown sind. Das heißt, die Leute sind meistens zuhause und verhalten sich relativ ruhig. Und das sind natürlich dann auch solche Gelegenheiten, dass man sehr feinfühlig für solche Ereignisse ist.“

          Das Gebiet westlich von Köln hat nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine im deutschen Maßstab verhältnismäßig hohe Erdbebengefährdung. Am 13. April 1992 hatte es in der Nähe der niederländischen Grenzstadt Roermond ein Erdbeben der Stärke 6,0 gegeben. In der Altstadt von Bonn stürzte damals ein Teil einer Hausfassade auf ein geparktes Auto. Im Kölner Dom schlug ein 1,50 Meter großes Ornament aus Stein zu Boden. Vor allem durch herabfallende Schornsteine und Dachziegel wurden damals im Rheinland mehr als 30 Menschen verletzt.

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