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Regen und Überschwemmungen : „Irma“ schickt sechs Meter hohe Wellen nach Kuba

  • Aktualisiert am

Bisher schickt „Irma“ vor allem Regen nach Kuba. Bild: dpa

„Irmas“ Ausläufer erreichen Kuba. Viele Bewohner der Insel bringen sich in Sicherheit. Doch sie sind nicht die Einzigen, die vom Wirbelsturm bedroht werden.

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          Einen Tag früher als angenommen ist der Hurrikan „Irma“ am Freitag auf Kuba getroffen. Ausläufer des Wirbelsturms haben bereits die ersten Überschwemmungen auf der Insel verursacht. Während das Zentrum des Wirbelsturms noch mehr als 350 Kilometer östlich der kubanischen Nordostküste tobte, schlugen  Wellen nach Berichten des staatlichen Fernsehens mit bis zu sechs Meter Höhe an die Küste der Karibik-Insel. Überschwemmungen gab es in Städten der östlichen Provinzen Guantanamo und Holguin.

          Schulen und die meisten Geschäfte waren geschlossen. Hunderttausende Bewohner der besonders gefährdeten Regionen waren von den Behörden evakuiert worden. Der öffentliche Verkehr lag weitgehend lahm. Bislang sind durch den Sturm in der Karibik bereits mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen.

          Meteorologen erwarteten für Samstag (Ortszeit) das Eintreffen des Hurrikans über der Insel. Es wurde damit gerechnet, dass die Hauptstadt Havanna, die im Westen der Insel liegt, weitgehend von „Irma“ verschont bleibt.

          Tropensturm „Irma“: Zur Ansicht der Prognose starten Sie das Video unten links, oder klicken Sie unten auf die Zeitleiste. Per Klick auf die Karte sehen Sie die örtliche Windstärke.

          Der Hurrikan bedroht allerdings nicht nur Menschen. Aus Sorge vor dem Wirbelsturm haben die kubanischen Behörden auch ein Delfinarium evakuiert. Die sechs Meeressäuger aus einem Freizeitpark auf der kleinen Insel Cayo Guillermo seien am Donnerstag in feuchte Tücher gewickelt und mit einem Hubschrauber aus der Gefahrenzone gebracht worden, berichtete die kubanische Nachrichtenagentur ACN.

          Flossen feucht verpackt: Die Delfine werden für den Transport vorbereitet.

          Die sechs Tiere seien vorübergehend in einem Schwimmbecken untergebracht worden und würden von ihren mitgereisten Wärtern und einem Tierarzt betreut, sagte ein Vertreter des Parks, Gonzalo Carrero Esteban. Auf der Kuba vorgelagerten Gruppe der Cayos-Inseln, wo sich das Delfinarium befindet, wurden schwere Schäden durch „Irma“ befürchtet.

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