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Kolumbien : Schlammlawine tötet mehr als 59 Menschen

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Sämtliche Häuser eines zehn Kilometer langen Uferstreifens wurden bei der Überschwemmung zerstört. Bild: dpa

Eine gewaltige Schlammlawine hat im Nordwesten Kolumbiens zahlreiche Menschen unter sich begraben. Viele Bewohner werden vermisst, Zehntausende sind ohne Wasserversorgung.

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          Ein Erdrutsch hat in Kolumbien mehr als 59 Menschen in den Tod gerissen. Hochwasser in einem Fluss im nordwestlichen Departement Antioquia hatte eine Schlammlawine ausgelöst, die am Montag die Ortschaft La Margarita weitgehend zerstörte.

          Die Opferzahl könne noch stark steigen, teilten lokale Behörden dem Rundfunksender RCN mit. Rund 50 Bewohner würden noch vermisst. Retter konnten 30 Menschen verletzt bergen, teilte der Katastrophenschutz mit.

          Starke Regenfälle hatten den Liboriana-Fluss in einer Schlucht stark anschwellen lassen. Die Schlammwelle überraschte die meisten Bewohner am frühen Morgen im Schlaf. Sie habe alle Häuser auf der Länge von zehn Kilometern am Flussufer zerstört, sagte die Bürgermeisterin der Bezirksstadt Salgar, Olga Osorio García. Es werden Opfer auf 40 Kilometer des Flusslaufs gesucht. Zudem wurde die Wasserversorgung der knapp 20.000 Einwohner von Salgar unterbrochen.

          Schlammlawine : Über 50 Tote bei Erdrutsch in Kolumbien

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