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„Königin der Lüfte“ : Amelia Earhart starb wohl auf Kiribati-Insel

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Es scheint ein Kapitel in Earharts Leben zu geben, das niemand kennt. Bild: AP

Die Flugpionierin Amelia Earhart lebte nach ihrem Absturz vor fast 80 Jahren offenbar noch mehrere Tage oder Monate allein auf der Pazifikinsel Nikumaroro. Sie hatte versucht, als erste Frau die Welt zu umrunden.

          Amerikas „Königin der Lüfte“, die Pilotin und Flugpionierin Amelia Earhart, soll vor fast 80 Jahren nicht bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sein. Nach der Untersuchung von Knochenresten geht die Internationale Organisation zur Bergung historischer Flugzeuge (Tighar) vielmehr davon aus, dass Earhart nach dem Absturz ihrer Lockheed Electra im Juli 1937 einige Tage oder sogar Monate allein auf der Pazifikinsel Nikumaroro lebte.

          Ein Skelett, das drei Jahre nach Earharts Verschwinden auf der Kiribati-Insel entdeckt wurde, war anfangs angeblich irrtümlich als männlich eingestuft worden. Wie eine Analyse der Knochenstruktur der Pilotin auf alten Fotos jetzt zeigte, entspricht die Größe der entdeckten Überreste angeblich Länge und Umfang der Unterarme der Neununddreißigjährigen.

          „Es scheint ein Kapitel in Earharts Leben zu geben, das niemand kennt. Sie könnte Tage oder Monate versucht haben, heldenhaft zu überleben“, sagte der Tighar-Chef Ric Gillespie dem Sender CNN. Die Flugpionierin war am 2.Juli 1937 bei dem Versuch, als erste Frau die Welt zu umrunden, nach fast 40.000 Kilometern über dem Pazifik verschwunden. Mit Unterstützung des amerikanischen Außenministeriums sucht die Internationale Organisation zur Bergung historischer Flugzeuge seit Jahren vor dem Inselstaat Kiribati nach Wrackteilen von Earharts berühmter Lockheed Electra.

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