Überflutete Kläranlagen : Wichtig ist jetzt der Seuchenschutz
Von Lukas Kissel, Dümpelfeld
Lesezeit: 4 Min.
Nur ein Bahndamm verhinderte Schlimmeres. Der meterhohe Wall, direkt hinter der Kläranlage in Dümpelfeld, bremste die Flut, so dass das Wasser nur über ein Tor auf das Gelände strömen konnte. Auch so stand es etwa anderthalb Meter hoch, wie man noch immer an der Dreckspur an den Fenstern des Betriebsgebäudes erkennen kann. „Der Schlamm stand nach der Flut stiefelhoch, die ganze Elektrotechnik der Anlage war kaputt“, sagt Abwassermeister und Betriebsleiter Patrick Kuhl. Inspizieren konnten das die Mitarbeiter erst später, denn zunächst war die Anlage abgeschnitten – die Brücke zur angrenzenden Ortschaft Liers war eingebrochen, der Zufahrtsweg zur Kläranlage weggerissen.
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