https://www.faz.net/-gum-97zxo

Bei der Landung : Dutzende Tote bei Flugzeugunglück auf Flughafen von Kathmandu

  • Aktualisiert am

Das Wrack am Flughafen in Kathmandu Bild: Reuters

War es ein Pilotenfehler oder ein technisches Problem? Noch rätseln die Ermittler über die Ursache des verheerenden Flugzeugunglücks von Kathmandu.

          1 Min.

          Die Zahl der Todesopfer nach der Bruchlandung einer Passagiermaschine am Flughafen von Nepals Hauptstadt Kathmandu ist auf mindestens 49 gestiegen. 22 weitere Menschen seien bei dem Unglück am Montag verletzt worden, teilte die Polizei in dem Himalaya-Staat mit. An Bord der aus Bangladesch kommenden Maschine der Gesellschaft US-Bangla waren der Zeitung „Kathmandu Times“ zufolge 71 Menschen, davon vier Besatzungsmitglieder.

          Das Flugzeug sei bei der Landung nach rechts von der Landebahn abgekommen, auseinandergebrochen und in Flammen aufgegangen, teilten die Behörden mit. Die Unglücksursache war zunächst nicht bekannt. Die Passagieren stammten vor allem aus Nepal, aber auch aus Bangladesch und China, hieß es.

          Der Direktor der nepalesischen Luftfahrbehörde Sanjiv Gautam sagte, die Maschine habe vielleicht technische Probleme gehabt. „Sie hatte die Erlaubnis, von Süden her zu landen, aber sie ist von Norden her gelandet“, sagte er. „Wir müssen noch den Grund für diese ungewöhnliche Landung ermitteln.“

          Rauchschwaden über dem Absturzort
          Rauchschwaden über dem Absturzort : Bild: AFP

          Auf dem Tribhuvan International Airport (TIA) wurden nach der Bruchlandung alle Starts abgesagt und ankommende Flüge zu anderen Zielen umgeleitet. Bei dem Unglücksflugzeug handelt es sich den Berichten zufolge um eine Bombardier Dash 8, ein zweimotoriges Turboprop-Flugzeug. Der auf 1338 Metern Höhe gelegene Flughafen von Kathmandu hat nur eine Start- und Landebahn, die in ungefährer Nord-Süd-Richtung verläuft.

          Topmeldungen

          Raus mit dem giftigen Schlamm: In diesem Hotel in Altenahr packen Freiwillige vom Helfer-Shuttle und Bundeswehrsoldaten gemeinsam an.

          Als Helfer im Flutgebiet : Wer hier war, findet keine Ruhe mehr

          Keller trocken legen, Müll wegschaffen und immer dieser Schlamm: Anstatt in den Urlaub zu fahren, ist unser Autor ins Ahrtal gereist. Freiwillige Helfer werden dort nach wie vor gebraucht. Aber es gibt auch Spannungen – mit der Polizei.
          Nicht viel los: Ein mobiles Impfzentrum in Sachsen

          Nachlassendes Impftempo : Mehr Impfdruck, bitte!

          Sobald Politiker festlegen, dass Geimpfte in der vierten Corona-Welle mehr Freiheiten genießen werden, bricht der Shitstorm los. Aber es wird so kommen. Und es ist völlig legitim.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.