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Bei Wanderung in Kalifornien : Amerikanische Familie erlitt Hitzetod

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Jeremy Briese, Sheriff des Mariposa County, spricht während einer Pressekonferenz, um die Todesursache der amerikanischen Familie bekanntzugeben. Bild: AP

Nachdem eine dreiköpfige Familie mit Hund vor mehr als zwei Monaten bei einer Wanderung ums Leben gekommen ist, ist nun die Todesursache klar. Bei Temperaturen von fast 43 Grad waren die Körper der Wanderer überhitzt.

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          Das Rätsel um die Todesursache einer amerikanischen Familie, die mit ihrem Hund bei einer Wanderung durch den Sierra National Forest in Kalifornien starb, ist gelöst. Mehr als zwei Monate nach dem Fund der Leichen des Softwareingenieurs John Gerrish, seiner Lebensgefährtin Ellen Chung und ihrer ein Jahr alten Tochter Miju, gab der Sheriff des Bezirks Mariposa am Donnerstag bekannt, dass die Familie durch Überwärmung des Körpers, möglicherweise in Verbindung mit Dehydration, ums Leben kam.

          Der Fall hatte in den Vereinigten Staaten wochenlang für Spekulationen gesorgt, da auch der acht Jahre alte Akita der Familie tot aufgefunden wurde. Gerrish und Chung, die als erfahrene Wanderer galten, waren am Morgen des 16. August mit Tochter und Hund bei etwa 23 Grad zum Hites Cove Trail aufgebrochen. Die Temperaturen in der Region stiegen später aber auf fast 43 Grad.

          Da die Leichen keine Verletzungen aufwiesen und bei toxikologischen Untersuchungen keine Medikamente oder Drogen gefunden wurden, begannen die Justizbehörden, nach möglichen Giftstoffen in Algen oder dem Waldboden zu suchen. Im September war der Wanderweg vorübergehend wegen „unbekannter Gefahren“ geschlossen worden.  

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