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Bei Mailand : Führerloser Zug fährt zehn Kilometer – und entgleist

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Die Waggons des entgleisten „Geisterzuges“ stehen in der Station Carnate-Usmate quer Bild: dpa

Ohne Personal und Zugführer, dafür aber mit einem Gast an Bord, fährt ein Regionalzug bei Mailand rund zehn Kilometer, ehe er in einem Bahnhof aus dem Gleis springt. Der Passagier kommt mit Prellungen davon.

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          In der Lombardei ist bei einem ungewöhnlichen Zugunglück am Mittwoch ein Mensch verletzt worden. Wie italienische Behörden und die Eisenbahngesellschaft Trenord berichteten, entgleiste ein Regionalzug am Mittag nahe der Station Carnate-Usmate rund 30 Kilometer nördlich der Metropole Mailand. Zuvor fuhr dieser laut italienischen Medienberichten rund 10 Kilometer ohne Zugführer an Bord.

          Es sei nur ein Passagier an Bord gewesen und kein Zugpersonal, teilten beide Stellen am Nachmittag mit. Zuvor hatten sie von drei Menschen an Bord gesprochen, darunter zwei Bahnmitarbeiter, die alle verletzt worden seien. Es gehe um Prellungen, sagte ein Sprecher der regionalen Nothelfer der Deutschen Presse-Agentur.

          „Aus noch zu ermittelnden Gründen fuhr der Zug 10776 vom Bahnhof Paderno ohne Personal an Bord (Zugführer und Zugbegleiter) ab“, schrieb Trenord. Die Sicherheitssysteme seien sofort in Betrieb genommen worden und hätten den Zug auf das Gleis im Bahnhof Carnate geleitet. Der Zug, der aus den Gleisen sprang, hatte mehrere Waggons.

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