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Indonesien : Überschwemmungen fordern mindestens 23 Todesopfer

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Indonesische Rettungskräfte evakuieren mit Schlauchbooten Einwohner aus ihren überfluteten Häusern in Jatibening am Stadtrand von Jakarta. Bild: dpa

Starkregen hatte am Silvestertag weite Teile des Großraums Jakarta mit seinen rund 30 Millionen Einwohnern unter Wasser gesetzt. Die Katastrophenschutzbehörde geht davon aus, dass die Zahl der Opfer weiter steigen wird.

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          Die Zahl der Todesopfer durch die Überschwemmungen und Erdrutsche in der Region der indonesischen Hauptstadt Jakarta ist deutlich gestiegen. Nach neuen Angaben der Behörden vom Donnerstag kamen mindestens 23 Menschen ums Leben, 21 davon in Jakarta und Umgebung, zwei weitere in der benachbarten Region Lebak im Süden der Insel Java. Zuvor war von 18 Toten die Rede gewesen.

          Ein Sprecher der indonesischen Katastrophenschutzbehörde sagte, die Opferzahlen könnten womöglich noch steigen. Die bis Donnerstagvormittag gezählten Toten ertranken in den Fluten, wurden von Erdmassen zugeschüttet oder starben an Unterkühlung. Ein 16-jähriger wurde durch einen Stromschlag aus einer defekten Stromleitung getötet. Um weitere ähnliche Unglücke zu verhindern, wurde die Stromversorgung in vielen Teilen der Metropole gekappt, wie ein Sprecher der Stromversorgungsfirma PLN mitteilte.

          Starkregen hatte am Silvestertag weite Teile des Großraums Jakarta mit seinen rund 30 Millionen Einwohnern unter Wasser gesetzt. Zahlreiche Häuser wurden von verschlammtem Wasser geflutet, in Randbezirken der Stadt kam es zu zahlreichen Erdrutschen. Nach Behördenangaben wurden rund 19.000 Menschen in Sicherheit gebracht.

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