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Heftiger Wintersturm : Acht Meter hohe Wellen in Spanien

Schiffe am Dienstag während des Sturms im Hafen von Barcelona Bild: dpa

Über Spanien fegt das Sturmtief „Gloria“. An der Küste um Barcelona brachen sich Wellen in Rekordhöhe.

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          Bei einem heftigen Wintersturm mit Wellen in Rekordhöhe sind in Spanien seit Wochenbeginn vier Menschen ums Leben gekommen. Laut dem staatlichen Wetterdienst Aemet ist erst an diesem Mittwoch mit einer Entspannung der Lage zu rechnen. Besonders stark vom Sturmtief „Gloria“ betroffen war die östliche Mittelmeerküste. In der Provinz Valencia starben zwei Menschen durch Unterkühlung. In der Provinz Alicante fiel für fast 200.000 Schüler der Unterricht aus. Der Flughafen von Alicante musste zeitweise geschlossen werden.

          Hans-Christian Rößler

          Politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel und den Maghreb mit Sitz in Madrid.

          Hohe Wellen machten Barcelona und der Küste der Region von Girona zu schaffen. Für das Mittelmeer waren sie mit mehr als sechs Metern ungewöhnlich hoch. Bis zu acht Meter hoch waren sie an der Küste der Insel Dragonera. In der Gegend von Girona war am Dienstagmorgen die Stromversorgung für 300.000 Menschen unterbrochen. Die Autobahn AP-7 wurde zwischen Figueres und der französischen Grenze geschlossen. Auch im Zugverkehr kam es in Spanien zu Behinderungen.

          Während in Luc auf Mallorca mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter niederging, hat die Provinz Teruel im Landesinnern mit Kälte und starken Schneefällen zu kämpfen. Dort galt am Dienstag weiterhin die höchste Alarmstufe.

          Raue See bei Barcelona: Unwetter haben im Osten Spaniens Stromausfälle, Zugverspätungen und Rekordwellen ausgelöst. Bilderstrecke

          Auch in Südfrankreich kam es zu Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen, besonders im Département Pyrénées-Orientales an der spanischen Grenze. Nach Angaben des französischen Wetterdiensts wird in Höhenlagen ab 500 Metern mit „erheblichen Schneemengen“ gerechnet, in den Ebenen wird noch bis Donnerstag heftiger Regen mit Überschwemmungen erwartet.

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