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Stärke 7,2 : Schweres Erdbeben erschüttert Mexiko

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Menschen in Mexiko strömen nach einem Erdbeben auf die Straße. Bild: Reuters

In Mexiko hat sich wieder ein schweres Erdbeben ereignet. Ein Hubschrauber stürzte auf dem Weg ins betroffene Gebiet ab. Erst vor wenigen Monaten kamen Hunderte Mexikaner bei einem Erdbeben ums Leben.

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          Ein schweres Erdbeben hat den Süden Mexikos erschüttert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 7,2 lag knapp zehn Kilometer südlich der Stadt Pinotepa Nacional im Bundesstaat Oaxaca, wie die mexikanische Erdbebenwarte am frühen Freitagabend mitteilte.

          Auch in der Hauptstadt Mexiko-Stadt war das Beben deutlich zu spüren. Gebäude gerieten ins Wanken, wie Journalisten berichteten. Nachdem die Sirene des Erdbebenwarnsystems ertönt war, verließen zahlreiche Menschen die Gebäude und sammelten sich unter freiem Himmel.

          Im Erdbebengebiet im Süden des Landes stürzte ein Militärhubschrauber ab. Dabei kamen 13 Menschen ums Leben. Zwölf Menschen seien an der Unglücksstelle getötet worden,
          ein weiterer starb im Krankenhaus, wie die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaats Oaxaca am Samstag mitteilte. 15 weitere Menschen wurden verletzt.

          In dem Hubschrauber war Innenminister Alfonso Navarrete Prida in die Region gereist, um sich nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,2 ein Bild von der Lage zu machen. Der Pilot des Hubschraubers verlor kurz vor der Landung die Kontrolle und der Helikopter stürzte auf den
          letzten Metern ab, wie das Innenministerium mitteilte. Die Opfer warteten offenbar am Boden auf die Ankunft des Ministers, der unverletzt blieb.

          Laut dem Erdbebenwarnsystem Sky Alert waren die Erschütterungen auch in den Bundesstaaten Guerrero und Puebla zu spüren. Im September vergangenen Jahres war Mexiko von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. Dabei stürzten zahlreiche Häuser ein, mehr als 360 Menschen kamen ums Leben.

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