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Herbststurm : Hagel und Überschwemmungen in Griechenland

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In Thessaloniki wurden durch den Sturm mehrere Straßen überschwemmt. Ein Blick von der Altstadt auf die Stadt und das Meer (Archivbild). Bild: AFP

In Nordgriechenland führen Hagelstürme und Regenfälle zu starken Überschwemmungen – mehrere Menschen mussten aus ihren Autos befreit werden. Der Westen des Landes wird von einer ganz anderen Naturgewalt heimgesucht.

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          Ein Herbststurm mit Hagel und starken Regenfällen hat in der Nacht zum Freitag weite Teile Nordgriechenlands heimgesucht. Polizei und Feuerwehr mussten mehrfach ausrücken, um in Autos eingeschlossene Personen zu befreien und umgestürzte Bäume zu beseitigen. Zahlreiche Straßen in der Hafenstadt Thessaloniki mussten wegen Überschwemmung gesperrt werden.

          Hagel fiel in Mittelgriechenland und richtete Schäden bei landwirtschaftlichen Betrieben an, berichtete der staatliche Rundfunk (ERT) sowie mehrere örtliche Nachrichtenportale. Menschen kamen nach vorläufigen Angaben der Polizei nicht zu Schaden. Das Unwetter kam nach einer mehrmonatigen Dürre. In fast allen Landesteilen Griechenlands hatte es seit Mai nicht mehr geregnet.

          Westgriechenland wurde am späten Donnerstagabend von einem Seebeben der Stärke 4,4 h erschüttert, das die Anwohner in Angst versetzt hat. Verletzte habe es aber nicht gegeben, berichtete der staatliche Rundfunk (ERA) am Freitagmorgen. Gespürt wurde das Beben am stärksten auf der Ferieninsel Zakynthos. „Es handelte sich um ein Nachbeben, des starken Seebebens im Oktober vergangenen Jahres“, sagte der Chef des griechischen Katastrophenschutzes Efthymios Lekkas dem Athener Nachrichtensender Skai.

          Am frühen Morgen des 26. Oktober 2018 hatte ein Seebeben der Stärke 6,4 nahe Zakynthos die Menschen aus dem Schlaf gerissen. Das Beben war bis ins rund 200 Kilometer entfernte Athen zu spüren sowie in Süditalien und in Malta. Seitdem hat es mehr als ein Tausend Nachbeben gegeben, sagte Lekkas weiter.

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