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Im Süden Russlands : Weiteres Todesopfer nach Unglück in russischer Kläranlage

  • Aktualisiert am

In einer Kläranlage im Süden Russlands war es am Freitag zu dem Unglück gekommen. (Symbolbild) Bild: dpa

Die Zahl der Toten nach Reinigungsarbeiten in einer russischen Kläranlage steigt auf elf an. Die Behörden stellten den Familien der getöteten Arbeiter eine finanzielle Entschädigung in Aussicht.

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          Nach dem schweren Unglück in einer Kläranlage im Süden Russlands ist die Zahl der Toten auf elf gestiegen. Ein Mensch sei im Krankenhaus gestorben, teilte die Verwaltung der Stadt Taganrog der Staatsagentur Tass zufolge am Samstag mit. Bei vier Verletzten bestehe weiter Lebensgefahr, hieß es.

          Die Menschen erlitten nach Behördenangaben vermutlich eine Methangasvergiftung bei den Arbeiten in der Kläranlage in dem Dorf Dmitriadowka in der Nähe der bei Touristen beliebten Küstenstadt Taganrog am Asowschen Meer. Die Arbeiter hätten in acht Metern Tiefe gearbeitet, als es zu dem Methan-Durchbruch gekommen sei. Sie seien ohne Lebenszeichnen am Freitag aus einem Becken geborgen worden, meldeten mehrere Nachrichtenagenturen und lokale Medien übereinstimmend. Unklar blieb, warum Wasser in das Becken lief.

          Ob das Becken zuvor leer war oder die Arbeiter hineingefallen waren, war zunächst ebenfalls unklar. Das Gelände in der Nähe der Großstadt Rostow am Don wurde weiträumig abgesperrt. Ermittelt wird wegen möglicher Verstöße gegen die Sicherheitsvorkehrungen. Die genaue Ursache war unklar.

          Die Behörden stellten den Familien der getöteten Arbeiter je eine Million Rubel (rund 11.000 Euro) in Aussicht. Die meisten Toten waren aus dem Klärbecken geborgen worden.

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