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Erster Hurrikan der Saison : „Hanna“ trifft Texas

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An der texanischen Küste in Galveston erreichen die Ausläufer von „Hanna“ das Festland. Bild: AP

In Teilen von Texas gilt eine Sturmflut-Warnung, weil der erste Hurrikan der Saison mit hohen Windgeschwindigkeiten den Kontinent erreicht. Auch in Richtung Hawaii ist ein Tropensturm unterwegs.

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          Der erste Hurrikan der diesjährigen Saison über dem Atlantik ist im amerikanischen Bundesstaat Texas auf Land gestoßen. Hurrikan „Hanna“ traf am Samstagabend (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern auf die Insel Padre Island unmittelbar vor der Küste, teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum mit. Der Tropensturm war am Samstagmorgen zum Hurrikan der niedrigsten Stufe eins hochgestuft worden. Für den Küstenabschnitt von Port Mansfield bis Sargent wurde eine Sturmflut-Warnung erlassen.

          Im Pazifik ist Hurrikan „Douglas“ mit Windgeschwindigkeiten von rund 160 Stundenkilometern in Richtung Hawaii unterwegs. Das Hurrikan-Zentrum erwartete allerdings, dass sich der Hurrikan der Stufe zwei abschwächt. Der Vorhersage zufolge soll er in der Nacht zu Sonntag (Ortszeit) in der Nähe der größten Inseln Hawaiis sein – dann als Sturm knapp unterhalb der Hurrikan-Schwelle.

          Experten rechnen mit mehr Hurrikanen als üblich

          Über dem Atlantik erwartete NOAA in diesem Jahr nach einer Vorhersage vom Mai eine überdurchschnittlich aktive Hurrikan-Saison. Von Juni bis Ende November sei mit bis zu zehn Hurrikanen zu rechnen, davon könnten bis zu sechs sehr starke Wirbelstürme werden, hatte die Behörde erklärt. Im Durchschnitt gibt es pro Jahr über dem Atlantik sechs Hurrikane, drei davon entwickeln sich zu Stürmen großer Stärke.

          Angesichts verfügbarer Klimadaten und der höheren Wassertemperatur im Atlantik und der Karibik liege die Wahrscheinlichkeit einer normalen Saison nur bei 30 Prozent, die einer unterdurchschnittlichen sogar nur bei 10 Prozent, hieß es damals.

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