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Warnung vor Sturmfluten : Hurrikan „Florence“ trifft auf Land

  • Aktualisiert am

Ein Mann wird aus seinem überfluteten Haus in James City gerettet. Bild: AFP

An der Ostküste laufen bereits die ersten Rettungseinsätze. Denn „Florence“ ist zwar langsam unterwegs, bringt aber enorme Wassermassen mit sich. Das Nationale Hurrikanzentrum warnt von einer „lebensbedrohlichen Situation“.

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          „Florence“ hat die Ostküste der Vereinigten Staaten erreicht. Nach Angaben des Nationalen Hurrikanzentrums (NHC) traf der Wirbelsturm am Freitagmorgen (13.15 Uhr MESZ) nahe Wrightsville Beach im Bundesstaat North Carolina auf Land. Der Sturm wird wie auch in den Stunden zuvor als Hurrikan der Kategorie 1 eingestuft, was als vergleichsweise schwach gilt. Die Windgeschwindigkeit beträgt derzeit bis zu 145 Kilometer pro Stunde, der Sturm selbst bewegt sich allerdings nur mit neun Kilometern pro Stunde voran.

          Zu unterschätzen ist „Florence“ trotzdem nicht. „Es ist eine sehr gefährliche Situation, es ist eine lebensbedrohliche Situation“, so Ken Graham, Direktor des NHC, in einer Online-Präsentation. Da der Hurrikan sich so langsam bewegt und sehr lange über den Küstengebieten hält, trägt er enorme Wassermassen dorthin. Der Chef der Katastrophenschutzbehörde FEMA, Brock Long, es liefen bereits viele Notfalleinsätze in der betroffenen Küstenregion. Wie die Stadt New Bern auf ihrem Twitter-Account mitteilt, sind derzeit 150 Menschen in der Wassermassen eingeschlossen und warten auf die Rettungskräfte. „Wir kommen und holen euch“, verspricht die Stadt den betroffenen Einwohnern in Großbuchstaben. Wie der Fernsehsender CNN berichtet, sind zudem mehr als 400.000 Menschen in den Staaten North und South Carolina ohne Strom. 

          Zitternde Bäume in Swansboro, North Carolina
          Zitternde Bäume in Swansboro, North Carolina : Bild: AP

          Angesichts des herannahenden Sturms waren 1,7 Millionen Bewohner der Küstenregionen aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Die Behörden befürchten Sturmfluten sowie Überschwemmungen auch in Inlandsgebieten. In Teilen North Carolinas werden zudem Tornados erwartet.

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