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Hunderte Tote durch Monsun : Massenbestattung in Indien

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Die indische Armee hat Notbrücken gebaut, um von der Außenwelt abgeschnittene Bewohner zu retten. Bild: REUTERS

Mindestens 1000 Menschen sind bei den Überschwemmungen im indischen Bundesstaat Uttarakhand ums Leben gekommen. Tausende Menschen sind ohne Trinkwasser und Nahrung von der Außenwelt abgeschnitten.

          Aus Furcht vor Epidemien sollen in Indien hunderte Todesopfer der verheerenden Überschwemmungen und Erdrutsche eine Massenbeerdigung erhalten. Die Bestattung war nach Behördenangaben von Montag in dem schwer heimgesuchten hinduistischen Wallfahrtsort Kedarnath im Himalaya-Bundesstaat Uttarakhand vorgesehen. Rettungskräfte wurden angewiesen, Tonnen von Brennholz für die Feuerbestattung einzusammeln.

          In Uttarakhand sind amtlichen Angaben zufolge mindestens 1000 Menschen ums Leben gekommen. Das sagte der Minister für Naturkatastrophen in dem Bundesstaat, Yashpal Arya, am Montag der Nachrichtenagentur AFP.

          15.000 Menschen sind in abgelegenen Regionen seit Tagen ohne Trinkwasser und Nahrung von der Außenwelt abgeschnitten und haben keine Unterkünfte zum Schutz gegen die nächtliche Kälte. Militärhubschrauber mussten wegen anhaltend schlechten Wetters am Boden bleiben, sodass sich die Versorgung mit Hilfsmitteln und die Evakuierung von Ortschaften weiter verzögerten.

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