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Hubschrauberunfall : Beim Rettungsflug abgestürzt

  • Aktualisiert am

Trümmerteile des Unglücks-Hubschraubers Bild: AP

Bei einem Absturz eines Hubschraubers der Deutschen Rettungsflugwacht im Kreis Esslingen sind alle vier Insassen ums Leben gekommen. An Bord war eine Patientin, die in ein anderes Krankenhaus verlegt werden sollte.

          Beim Absturz eines Hubschraubers der Deutschen Rettungsflugwacht in der Nähe von Weilheim/Teck (Baden-Württemberg, Kreis Esslingen) sind am Mittwoch alle vier Insassen ums Leben gekommen.

          Nach Polizeiangaben starben drei Besatzungsmitglieder - der 47 Jahre alte Pilot , ein Notarzt und ein Rettungssanitäter - sowie eine 28 Jahre alte Patientin.

          DRF: Einsatzkräfte sehr erfahren

          Die Frau war aus einem Krankenhaus in Gerlingen abgeholt worden und sollte nach München in das Klinikum Großhadern zur Weiterbehandlung geflogen werden. Das gab die Sprecherin der Deutschen Rettungsflugwacht, Petra Hentschel, in Filderstadt bekannt. „Soweit ich weiß, gab es den letzten Funkkontakt mit dem Piloten um 11.03 Uhr, als die Maschine abflog.“

          Alle drei Einsatzkräfte seien sehr erfahren gewesen und bereits seit vielen Jahren für die DRF im Einsatz. „Die DRF ist durch den Tod der Patientin und der Besatzung zutiefst betroffen“, hieß es in einer offiziellen Erklärung der Rettungsflugwacht am Nachmittag.

          Feuer an der Absturzstelle

          Die Höhe des Sachschadens und die Unglücksursache waren zunächst nicht bekannt. Die Maschine vom Typ BK 117 stürzte gegen 11.15 Uhr im unwegsamen Gelände am Rande der Schwäbischen Alb zwischen Weilheim/Teck und Gruibingen ab. Am Unglücksort brach ein Feuer aus. Rettungskräfte eilten an die Absturzstelle und löschten den Brand. „Nach Augenzeugenberichten hat der Hubschrauber mehrere Baumwipfel gestreift, ist dann abgestürzt, zerschellt und in Brand geraten“, sagte Fritz Mehl von der Esslinger Polizei.

          Der Hubschrauber mit dem Funkrufnamen „Christoph 51“ werde in der Luftrettung standardmäßig eingesetzt, sagte Hentschel. Er sei im Bereich der Notfallrettung und für den Transport von Patienten zwischen Kliniken im Einsatz und am Stuttgarter Flughafen stationiert. Die Esslinger Polizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahmen die Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs und der Ursachen auf.

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