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Hollywood hilft : Betet für Japan!

  • -Aktualisiert am

Taylor Swift bittet via Twitter um Unterstützung für Japan Bild: dapd

Die Sängerin Taylor Swift ruft via Twitter zu Spenden für die Opfer von Erdbeben und Tsunami auf. Auch Justin Bieber, Selena Gomez und Tom Cruise appellieren an ihre Fans. Hollywood ist fern von Japan – aber in diesen Tagen ganz nah.

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          Dutzende von Stars fordern ihre Fans angesichts der Katastrophe auf, für die zerstörte Region im Nordosten Japans zu spenden. „Betet für Japan“, bat Popsängerin Katy Perry via Twitter. „Oder, wenn ihr könnt, spendet dem Roten Kreuz zehn Dollar für die Katastrophenhilfe!“ Auch der kanadische Mädchenschwarm Justin Bieber, seine Freundin Selena Gomez, Chris Brown und Taylor Swift werben in dem sozialen Netzwerk bei ihren Anhängern um Spenden. „Japan gehört zu meinen Lieblingsorten. Es hat eine unbeschreibliche Kultur und wunderbare Menschen. Ich bete für sie. Wir müssen helfen“, schrieb der 17 Jahre alte Bieber seinem Millionen-Publikum.

          Die Black Eyed Peas, die unmittelbar vor dem Beben die Dreharbeiten zu dem Musikvideo „Just Can’t Get Enough“ in Tokio beendeten, nennen im Abspann der Aufnahme das Spendenkonto des amerikanischen Roten Kreuzes, das in Hollywood zur am häufigsten empfohlenen Hilfsorganisation avanciert ist. Auch die Schauspieler spielen mit. Tom Cruise, Ben Stiller, William Shatner und Sofia Vergara bitten ihre Fans, für Japan zu spenden.

          Lady Gaga hofft auf Spenden ihrer Fans

          Selbst Charlie Sheen, der gerade entlassene Hauptdarsteller der Fernsehserie „Two and a Half Men“, unterbrach angesichts der Verwüstungen in mehr als 10 000 Kilometer Entfernung den verbalen Rachefeldzug gegen seinen früheren Arbeitgeber Warner Brothers und versprach, aus Los Angeles seinen Teil zum Wiederaufbau beizutragen. Ein Dollar jedes Ticketpreises für Sheens Auftritte in der Show „The Violent Torpedo of Truth“ („Der brutale Torpedo der Wahrheit“), mit der er im nächsten Monat durch die Vereinigten Staaten tingelt, soll den Katastrophenopfern überwiesen werden.

          Selena Gomez, Justin Biebers Freundin, unterstützt die Opfer

          Lady Gaga beließ es nicht bei einem Spendenaufruf. Unmittelbar nach dem verheerenden Tsunami entwarf die Popsängerin aus New York ein rot-weißes Armband mit dem Appell „Betet für Japan“, das ihre als „little monsters“ betitelten Anhänger für eine Fünf-Dollar-Spende erwerben können. „Der gesamte Erlös kommt der Rettungsaktion zu Gute“, versprach die Vierundzwanzigjährige auf Twitter. Da sie schon mehr als acht Millionen Follower bei Twitter hat, hofft die Sängerin („Born This Way“), bald mehrere Millionen Dollar nach Japan schicken zu können. Gleichzeitig forderte Lady Gaga ihre Fans auf, auch die Website der Hilfsorganisation „Citizen Effect“ zu besuchen, auf der Google-Chef Eric Schmidt und seine Frau Wendy versprochen haben, die ersten 100 000 gespendeten Dollar zu verdoppeln.

          Clint Eastwoods Film kommt nicht nach Japan

          Auch Mike Shinoda, Gitarrist der amerikanischen Rockband Linkin Park, gab sich nicht mit einem einfachen Twitter-Aufruf zufrieden. Um für Spenden zu werben, entwarf der 34 Jahre alte Halbjapaner ein T-Shirt mit einem weißen Origami-Schmetterling – um Geld zu sammeln für die Stiftung „Music for Relief“ der Band. Mit Rücksicht auf die Angehörigen der ums Leben gekommenen Japaner hat der Medienkonzern Warner Entertainment verkündet, Clint Eastwoods gerade angelaufenen Film „Hereafter – Das Leben danach“ nicht mehr in den Kinos des Inselstaates zu zeigen. Man könne das Drama dem japanischen Publikum nicht mehr zumuten: Es zeigt eine Tsunami-Szene von der Flutkatastrophe in Indonesien im Jahr 2004.

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