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Pegelstände sinken : Hochwasserlage in Rheinland-Pfalz entspannt sich

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Eine Radfahrerin betrachtet das vom Hochwasser umspülte Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm am Deutschen Eck. Bild: dpa

Nach den starken Regenfällen in Süddeutschland entspannt sich die Situation an Rhein und Mosel langsam. Trotz sinkender Pegelstände sind einige Straßen weiterhin gesperrt.

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          Die Hochwasserlage in Rheinland-Pfalz hat sich entspannt. In Cochem an der Mosel ging der Pegel zurück, am Donnerstagmorgen wurde dort laut rheinland-pfälzischem Hochwassermeldedienst ein Wert von 7,30 Metern gemessen. Am Mittwoch hatte das Wasser in der Moselstadt rund einen halben Meter höher gestanden. Die am Mittwoch aufgebauten Stege in der Altstadt sollen jedoch noch stehen bleiben, bestätigte ein Stadtsprecher.

          Die Innenstadt stehe derzeit rund einen halben Meter unter Wasser, sagte der Sprecher. Auch die Bundesstraße 49, die durch den Ort führt, sei noch überflutet und daher gesperrt. Sobald das Wasser dort abgeflossen sei, müsse die Straße gereinigt werden. Das könne noch Zeit in Anspruch nehmen. „Wenn sich das Wetter nicht ändert, ist am Wochenende wieder alles so, als wäre nichts passiert“, sagte der Sprecher.

          Am Rhein in Koblenz stieg das Hochwasser in der Nacht zu Donnerstag zwischenzeitlich auf 6,68 Meter. Am Morgen registrierte der Hochwassermeldedienst bereits sinkende Pegelstände. Teile zweier Bundesstraßen um Koblenz blieben laut dem Landesbetrieb Mobilität weiterhin gesperrt.

          Das Hochwasser führte am Rhein zu Einschränkungen im Schiffsverkehr. Schiffe durften am Donnerstag nicht schneller als 20 Kilometer in der Stunde fahren, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Koblenz. Eine Prognose, wann die Einschränkungen wieder aufgehoben werden können, gab es nicht. Mehrere Autofähren in Rheinland-Pfalz stellten ihren Betrieb ganz ein.

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