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An plötzlichem Herztod : Häftling stirbt nach Auseinandersetzung mit Beamten

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Justizvollzuganstalt in Werl: Ein Inhaftierter hat laut Behörden am Samstag unvermittelt einen Justizbeamten angegriffen. Bild: Edgar Schoepal

Nachdem er einen Justizbeamten angegriffen hatte, ist ein Häftling in Werl nach Behördenangaben an einem plötzlichen Herztod gestorben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht.

          Ein Häftling hat in der Justizvollzugsanstalt im nordrhein-westfälischen Werl einen Justizbeamten angegriffen und ist wenig später nach Behördenangaben an einem plötzlichen Herztod gestorben.

          Wie die Staatsanwaltschaft Arnsberg und die Polizei Dortmund am Samstagabend mitteilten, hatte der 59-Jährige am Samstagmorgen in seiner Zelle den Justizbediensteten unvermittelt attackiert. Der Häftling konnte erst durch weitere hinzugerufene Beamte überwältigt und gefesselt werden.

          Wenig später verlor er das Bewusstsein und starb trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche durch Sanitätsbeamte und einen Notarzt in der Zelle. Die Ermittlungen und eine Obduktion des 59-Jährigen ergaben den Behörden zufolge „keine Hinweise auf ein fremdverschuldetes Todesgeschehen“. „Äußere Einwirkungen konnten vom Gerichtsmediziner als Todesursache ausgeschlossen werden“, berichteten die Ermittler.

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