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Großfeuer bei Jüterbog : Katastrophenfall in Brandenburg ausgerufen

  • Aktualisiert am

Zwei Feuerwehrmänner löschen in der Nähe von Jüterbog im Wald Glutnester. Bild: dpa

Der Brand bei Jüterbog ist mittlerweile so weitflächig, dass die städtische Feuerwehr alleine nicht mehr Herr der Lage werden kann. Die Behörden sprechen von einer „einmaligen Dimension“.

          Der Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg hat sich als schwerer zu löschen erwiesen als zunächst angenommen. Der Landkreis Teltow-Fläming stufte das Feuer am Donnerstag als Katastrophenlage ein und übernahm die vollständige Einsatzleitung. Kreisbrandmeister Tino Gausche sprach von einer „einmaligen Dimension“ des Brandes. „Das hatten wir so noch nie“, sagte er am Donnerstag.

          Normalerweise liegt der ehemalige Truppenübungsplatz im Verwaltungsgebiet von Jüterbog, und die Stadt hatte seit Anfang der Woche auch die Einsatzleitung bei dem Großbrand. Das Ausmaß sei aber inzwischen so groß, dass die Stadt das nicht mehr leisten könne, sagte eine Sprecherin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

          Das Brandgebiet breitete sich auf rund 800 Hektar aus. Es war der größte Waldbrand in der Mark seit Jahrzehnten. Mittlerweile regnete es – ob das half, den Band einzudämmen, konnte die Stadtsprecherin aber zunächst nicht einschätzen.

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