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Griechenland : Zahl der Toten steigt auf 82

  • Aktualisiert am

Eine Ärztin im Katastrophengebiet bei Athen Bild: dpa

Noch immer finden die Einsatzkräfte Opfer in den Trümmern. Unter den Toten sind auch weitere Touristen.

          Bei den verheerenden Bränden in Griechenland sind mindestens 82 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte eine Sprecherin der griechischen Feuerwehr am Donnerstagmorgen mit. Allerdings gebe es bislang noch zahlreiche Vermisste. Die Suche nach diesen Menschen in den zerstörten Häusern im Raum der Ferienorte Mati, Rafina, Nea Makri und Neos Voutzas dauere an. „Wir werden jedes Haus durchsuchen“, sagte die Sprecherin im Fernsehen. Die Brände, die bewohnte Gebiete bedrohen könnten, seien unter Kontrolle oder vollständig gelöscht.

          Unterdessen wird an der Identifizierung der Opfer gearbeitet. Verwandte geben DNA-Proben im Leichenschauhaus von Athen ab. Die Zahl der Vermissten wird auf etwa 30 geschätzt. Die Polizei geht davon aus, dass mit der Identifizierung der Leichen Klarheit über die genaue Zahl der Vermissten herrschen wird.

          Unter den Toten sind auch mehrere Touristen. Nach Behördenangaben kam ein junger Ire in den Flammen ums Leben, der sich in den Flitterwochen befand. Britischen Medienberichten zufolge starb er in seinem Auto im Ferienort Mati in der Nähe von Athen. Seine Frau entkam demnach zwar den Flammen, wurde aber mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert.

          Unter den Toten sind zudem drei weitere Touristen: Eine Mutter und ihr Sohn aus Polen sowie ein Belgier, dessen Tochter überlebte. Die griechische Regierung hat laut der „Griechenland Zeitung“ ein Spendenkonto eingerichtet.

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