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Kältewelle : Zahlreiche Unfälle durch Glatteis

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An der Autobahn A19 Berlin-Rostock zwischen Malchow und Linstow in Mecklenburg-Vorpommern liegt nach einem Unfall ein Auto am Straßenrand. Bild: dpa

Nach Eisregen sind deutschlandweit viele Straßen spiegelglatt. Auf der A 46 bei Iserlohn kam es zu einer Karambolage. Vor allem im Norden und Westen gab es Unfälle – andernorts gibt es Entwarnung.

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          Eisregen hat die Straßen in vielen Teilen Deutschlands am Samstag in spiegelglatte Rutschbahnen verwandelt. Besonders in Nordrhein-Westfalen kam es zu zahlreichen Unfällen. Bei einer Karambolage auf der eisglatten Autobahn 46 bei Iserlohn wurden mindestens sechs Menschen verletzt, darunter mehrere Kinder. Fünf Autos seien an dem Unfall beteiligt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Es sei noch eine Reihe weiterer Unfälle gemeldet worden.

          Auch für Niedersachsen rief der Deutsche Wetterdienst die höchste Unwetter-Warnstufe aus. In Hannover wurde der Busverkehr der Verkehrsbetriebe wegen spiegelglatter Straßen eingestellt. Bereits am frühen Abend seien wegen der Witterung keine Busse mehr gefahren, sagte eine Sprecherin der Polizei. Straßenbahnen führen auf einigen Linien mit Einschränkungen, teilten die üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe zudem via Facebook mit.

          Entwarnung für Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin

          In Hamburg waren bereits am Mittag zahlreiche Fußgänger ausgerutscht und gestürzt. Die Feuerwehr der Hansestadt teilte am späten Samstagabend mit, dass zwischen 10 und 21 Uhr 392 wetterbedingte Einsätze angefallen seien. Es sei aber niemand lebensgefährlich verletzt worden.

          Laut DWD waren besonders der Norden und der Westen Deutschlands vom Eisregen betroffen. In Teilen von Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und des Saarlands warnten die Experten am späten Abend noch immer vor unwetterartigen Situationen. Es könne noch bis in die Nacht hinein gefährlich glatt auf den Straßen sein. Für Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin gab der DWD dagegen am Abend Entwarnung.

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