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Schulbus kollidiert mit Zug : Fünf Kinder sterben in Südfrankreich

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Verheerendes Bild am Unfallort nahe Perpignan: der Bus ist nach dem Zusammenprall mit einem Zug in zwei Teile geschnitten. Bild: AP

Bei einem Zusammenprall eines Zuges auf einen Schulbus nahe Perpignan sterben fünf Schüler. Zwanzig Personen werden teilweise schwer verletzt. Die Ursache ist noch unklar.

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          Beim Zusammenprall eines Schulbusses mit einem Regionalzug westlich der südfranzösischen Stadt Perpignan sind mindestens fünf Schüler getötet worden. Das berichtet der französische Radiosender „franceinfo“. Nach Angaben der Behörden wurden am Donnerstag zudem 20 Menschen verletzt, 11 von ihnen schwer.

          Der Unfall ereignete sich an einem beschrankten Bahnübergang in Millas westlich von Perpignan, das nahe der spanischen Grenze am Mittelmeer liegt. Erste Bilder vom Unfallort bezeugten die Wucht des Aufpralls. Der Zug sei an einem Übergang auf den hinteren Teil des Busses geprallt. Der Bus soll nach Angaben von „franceinfo“ in zwei Teile geschnitten sein. Wie es zu dem schweren Unfall kam, blieb zunächst offen.

          „Furchtbares Drama“

          Premierminister Edouard Philippe, der noch am Abend nach Millas reiste, sprach von einem „furchtbaren Drama“. Priorität habe nun, die Familien, „von denen wir alle wissen, dass sie eine Phase der Angst durchleben“, mit Informationen zu versorgen. Die Identifikation der Toten sei sehr schwierig. Philippe sagte, die Justiz habe eine Untersuchung eingeleitet.

          Staatschef Emmanuel Macron drückte vom EU-Gipfel in Brüssel aus via Twitter sein Mitgefühl aus. „Alle meine Gedanken für die Opfer dieses furchtbaren Unfalls eines Schulbusses und für ihre Familien“, hieß es auf der Seite des Präsidenten. 95 Feuerwehrleute, zahlreiche Polizisten und mehrere Helikopter waren nach Angaben der Präfektur im Einsatz.

          „Der Aufprall war sehr stark“, sagte eine Frau, die in dem Zug saß. „Wir hatten den Eindruck, dass der Zug entgleist und sich auf die Seite legen wird“, fügte sie laut Regionalzeitung „L’Indépendant“ hinzu.

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