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Segler gerettet : Frühere Admiral’s-Cup-Yacht gesunken

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Der Seenotrettungskreuzer „Anneliese Kramer“ war bei der Rettung im Einsatz. (Archivbild) Bild: dpa

Dramatische Rettungsaktion in der Nordsee: In der Nacht sinkt vor Cuxhaven die Segelyacht, mit der der Hamburger Hans-Otto Schümann 1973 den Admiral’s Cup gewann. Sieben Segler werden unverletzt gerettet.

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          Die frühere deutsche Admiral’s-Cup-Siegeryacht „Rubin“ von 1973 ist vor Cuxhaven in der Nordsee gesunken. Die 15 Meter lange Yacht, die inzwischen „Sharki“ heißt und Stettin als Heimathafen hat, hatte sieben polnische Segler an Bord, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Mittwoch mitteilte. Die vier Männer und drei Frauen konnten sich auf eine Rettungsinsel begeben. Die Seenotretter eilten nach dem Notruf am Dienstagabend kurz vor 23.00 Uhr mit zwei Rettungsbooten zu Hilfe. Zudem fuhr ein Streifenboot der Wasserschutzpolizei Hamburg zum Unfallort. Die Segler blieben alle unverletzt.

          Die Yacht war nach ersten Erkenntnissen vermutlich mit einer Fahrwassertonne kollidiert, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Mittwoch mitteilte. Die „Sharki“, befand sich auf dem Weg vom Nord-Ostsee-Kanal nach Helgoland.

          Eine der Seglerinnen alarmierte die Seenotretter. Die von ihr angegebene Position befand sich mehrere Seemeilen vor Cuxhaven. Die Seenotretter informierten umliegende Schiffe und erhielten Rückmeldung von einem belgischen Frachter mit Sichtkontakt zu der Segelyacht. Der Frachter blieb bis zum Eintreffen der Retter in der Nähe.

          Hans-Otto Schümann, Unternehmer, Hochsee-Segler aus Hamburg und langjähriger Präsident des Deutschen Segler-Verbandes, hatte 1973 mit der „Rubin“ den legendären „Admiral’s Cup“ für Hochseeyachten gewonnen. Alle 16 Yachten von Hans-Otto Schümann trugen den Namen „Rubin“. Neben 1973 gewann Schümann auch 1985 und 1993 als Teil der deutschen Mannschaft mit seiner „Rubin“ den Admiral’s Cup. Schümann starb 2014.

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