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Nach „Friederike“ : Bahn will mehr Geld in Sturmsicherheit investieren

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Vor allem umgestürzte Bäume entlang der Fahrtstrecken erschwerten die Aufräumarbeiten nach Sturmtief „Friederike“. Bild: dpa

Rund 25 Millionen Euro mehr will die Bahn künftig im Jahr investieren, um die Hauptstrecken sturmsicherer zu machen. Das Geld soll vor allem in Forstarbeiten fließen.

          Die Bahn will nach der deutschlandweiten Einstellung des Fernverkehrs während des Orkantiefs „Friederike“ sturmsicherer werden. Für eine Ausweitung von Forstarbeiten entlang der Hauptstrecken werde das Unternehmen rund 25 Millionen Euro im Jahr mehr in die Hand nehmen, kündigte eine Sprecherin an diesem Sonntag an.

          Die Aufstockung der Mittel von bisher 100 Millionen Euro auf 125 Millionen Euro im Jahr sei zunächst für fünf Jahre vorgesehen. Darüber hinaus würden zusätzlich bis zu 150 neue Mitarbeiter für das Vegetationsmanagement der Bahn eingestellt, darunter auch Förster.

          Der Fahrgastverband „Pro Bahn“ hatte nach der Komplettsperrung unter anderem niedrigere Gewächse neben Bahnstrecken verlangt. Die Bahn hatte den Fernverkehr wegen des Orkans am Donnerstagnachmittag erstmals seit 2007 in ganz Deutschland eingestellt und die Hauptverbindungen bis zum Samstag nach und nach wieder freigegeben. Ein großes Problem waren umgestürzte Bäume, die auf Gleise gefallen waren. An diesem Sonntag rollten die Züge wieder auf allen Hauptstrecken, wie die Bahn mitteilte.

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