https://www.faz.net/-gum-abbh5

Mehrere Menschen verschüttet : Fünf Tote durch Lawinen in Frankreich

  • Aktualisiert am

Örtlichen Medien berichteten, dass für Grenoble eine erhöhte Lawinen-Warnstufe gelte. (Symbolbild) Bild: dpa

Offiziellen Angaben zufolge sind südöstlich von Grenoble drei Menschen durch Schneemassen getötet worden. Zwei weitere Lawinen-Tote wurden im Département Isère gemeldet.

          1 Min.

          Bei mehreren Lawinenabgängen in den französischen Alpen sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Im Ecrins-Massiv südöstlich von Grenoble seien drei Skitourengeher tödlich verunglückt, teilte die Staatsanwaltschaft von Gap am Montag mit. Der Bergführer und seine beiden Kunden, ein Mann und eine Frau, stürzten demnach rund 400 Meter in die Tiefe, als sich auf 3700 Metern Höhe die Schneemassen lösten.

          Laut örtlichen Medien galt in dem Gebiet eine erhöhte Lawinen-Warnstufe. Regionalpräsident Renaud Muselier sprach auf Twitter von einer „Tragödie“ und drückte den Angehörigen sein Beileid aus.

          Im Département Isère am Gebirgsstock der Ailefroide wurde eine vierköpfige Gruppe von Skitourengehern ebenfalls von einer Lawine erfasst, als oberhalb zwei Skifahrer ein Schneebrett ins Rutschen brachten. Ein 55 Jahre alter Mann und eine 50 Jahre alte Frau wurden getötet, ein weiteres Gruppenmitglied brach sich den Arm, das vierte Mitglied blieb unverletzt.

          Eine dritte Lawine ging laut einem örtlichen Medienbericht nahe der Ortschaft Valjouffrey ab und erfasste drei Menschen, von denen einer schwer verletzt wurde.

          In Frankreich sind die Skilifte wegen der Corona-Pandemie in dieser Saison geschlossen. Deshalb sind andere Wintersportarten sehr beliebt, auch viele Unerfahrene sind auf den Pisten unterwegs. Seit Jahresbeginn verunglückten bereits mehrere Menschen in den Alpen und den Pyrenäen.

          Topmeldungen

          Marokkanische Migranten am 18. Mai bei der Ankunft in Ceuta

          Migration aus Marokko : Ansturm auf Ceuta

          Tausende Menschen sind innerhalb eines Tages in die spanische Exklave Ceuta geströmt. Die politische Botschaft aus Rabat: Ohne Marokko lässt sich der Kampf gegen die illegale Migration nach Europa nicht gewinnen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.