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Flugzeugabsturz in Iran : Professionelle Bergsteiger suchen nach Opfern

  • Aktualisiert am

Rettungskräfte suchen nach dem verunglückten Flugzeug, das gegen den Berg Dena geprallt ist. Bild: AFP

Der Absturzort des verunglückten Flugzeugs in Iran ist nur schwer zugänglich. Über hundert Bergsteiger sollen sich jetzt an der Suche beteiligen. Auch Drohnen sollen zum Einsatz kommen.

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          Bei der Suche nach dem abgestürzten Flugzeug in Iran und dessen Insassen sollen nun auch professionelle Bergsteiger zum Einsatz kommen. Die Maschine des Typs ATR-72 der Aseman Air war am Sonntag vor der Kleinstadt Semirom gegen den Berg Dena geprallt. Der Absturzort ist schwer zugänglich: Auch 24 Stunden nach der Katastrophe war es den Rettungskräften des Roten Halbmonds nicht gelungen, die Maschine zu finden. Bei der Suchaktion am Montag sollten auch 150 professionelle Bergsteiger mitmachen, wie die Nachrichtenagentur Isna berichtete.

          Zwar sei die Sicht in dem Suchgebiet „nicht sehr gut“ und es gebe Turbulenzen, dennoch seien Trupps am Boden und in der Luft im Einsatz, sagte Mortesa Dehghan von der zivilen Luftfahrtbehörde dem Staatsfernsehen. Sobald eine entsprechende Genehmigung vorliege, würden auch Drohnen zum Einsatz kommen.

          Bei dem Absturz kamen laut Aseman Air alle 60 Passagiere und 6 Crew-Mitglieder am Bord ums Leben. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA dagegen hatte ein Passagier den Flug storniert – demnach waren nur 59 Passagiere an Bord. Unklar ist, ob am Flughafen Meharabad in Teheran ein Passagier von einer Warteliste den freien Platz einnahm.   

          Die Maschine war auf dem Weg vom Flughafen Teheran-Mehrabad nach Yassudsch im Südwestiran und verschwand 50 Minuten nach dem Start vom Radar.

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