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Erdbeben : Panik in den Badeorten an der Ägäis

  • Aktualisiert am

Wenn in der Türkei die Erde bebt herrscht sofort Panik. Die Erinnerung an die folgenschweren Beben der jüngsten Vergangenheit ist wach. Diesmal verlief der Erdstoß glimpflich.

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          Ein Erdbeben hat am Mittwoch Urlauber und Bewohner an der türkischen Ägäisküste in Angst versetzt. Die Erdstöße waren auch auf der griechischen Insel Kos zu spüren. Die Erschütterungen rissen gegen sechs Uhr morgens viele Menschen aus dem Schlaf.

          Mehrere leichtere Nachbeben folgten. In Bodrum und Marmaris wurden mindestens sieben Menschen verletzt, die in Panik aus Fenstern oder von Balkonen sprangen, wie der Gouverneur von Bodrum, Osman Eksi mitteilte.

          „Wir sind sofort rausgerannt“

          Das Epizentrum lag in der Bucht von Gökova. Die Istanbuler Kandilli-Erdbebenwarte gab die Stärke des Bebens mit 5,4 an, das Geodynamische Institut in Athen maß dagegen eine Stärke von 5,7. In der Türkei waren neben Marmaris und Bodrum auch die Badeorte Didim, Fethiye und Datca betroffen, dort gab es auch einige Leichtverletzte. Viele Menschen rannten aus ihren Häusern und Hotels auf die Straßen. „Es begann mit einem Getöse, das sich anhörte, wie ein Soundeffekt in einem Film“, sagte Adil Erdem, ein Einwohner von Datca. „Dann hat das Haus stark gewankt und wir sind sofort rausgerannt.“

          Die Türkei liegt in einer seismologisch aktiven Region, in der regelmäßig die Erde bebt. Im Nordwesten des Landes kamen 1999 bei zwei verheerenden Erdbeben etwa 18.000 Menschen ums Leben.

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