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Hunderttausende ohne Strom : Ein Toter durch schwere Sturmböen in Frankreich

  • Aktualisiert am

Sturmböen mit bis zu 140 Stundenkilometern trafen in der Nacht über den Atlantik an die französische Küste. (Archivbild) Bild: dpa

Über den Südwesten Frankreichs sind schwere Sturmböen mit bis zu 140 Kilometern in der Stunde hinweggefegt – an manchen Orten so stark wie seit 20 Jahren nicht mehr. Ein Mann stirbt und 400.000 Anwohner sind ohne Strom.

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          Sturmböen haben in Frankreich einen Verkehrsunfall mit einem Toten verursacht. Ein 70 Jahre alter Mann kam am Freitag ums Leben, als er mit seinem Auto gegen einen auf die Landstraße gestürzten Baum fuhr. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden, wie die Rettungskräfte mitteilten. Das Unglück ereignete sich in der Gemeinde Ilharre im französischen Baskenland.

          Im Südwesten Frankreichs wurden nach Behördenangaben zudem fünf Menschen durch umstürzende Bäume verletzt. In der Nacht zum Freitag waren Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern über die Atlantikküste hinweggefegt. An manchen Messstationen wurden demnach neue Höchstwerte gemessen, wie in der Gemeinde Millau in der Region Okzitanien. Dort waren mit 142 Kilometern pro Stunde dem Wetterdienst zufolge die stärksten Böen seit 20 Jahren verzeichnet worden.

          Wegen der Stürme wurden 16 Départments in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. An der Küste im Südwesten des Landes wurde vor Überflutung gewarnt. Auch am Ärmelkanal sowie auf Korsika warnte der Wetterdienst Météo France vor starkem Wind und Regen.

          Am Freitagmorgen seien zudem rund 220.000 Haushalte im Südwesten des Landes wegen der Sturmböen ohne Strom, teilte der Netzbetreiber Enedis mit. In der Nacht war demnach die Stromversorgung für rund 400.000 Kunden unterbrochen gewesen.

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