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In den Abruzzen : Ein Toter bei Höhlendrama nach Wassereinbruch in Italien

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Feuerwehrleute arbeiten am Eingang einer Höhle bei Roccamorice, in der nach einem plötzlichen Wassereinbruch drei Männer eingeschlossen worden waren. Bild: dpa

Drei Männer wollen in den italienischen Abruzzen eine Höhle erforschen. Dann beginnt starker Regen und ein vollgelaufener Durchgang schneidet ihren Rückweg ab.

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          Bei einem plötzlichen Wassereinbruch in eine Höhe in der italienischen Region Abruzzen sind drei Männer eingeschlossen worden, einer kam dabei ums Leben. Die Helfer konnten zwei Männer in einer bis in die Nacht laufenden Rettungsaktion lebend bergen. Der Dritte wurde später tot gefunden, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag berichtete.

          Die Feuerwehr und andere Retter waren am Samstag zu der Risorgiva-Höhle in Roccamorice in der Provinz Pescara gerufen worden. Starker Regen war vermutlich der Grund, dass Teile der Grotte schnell vollliefen. Die drei italienischen Höhlenforscher aus einem privaten Club wurden den Berichten nach rund 70 Meter vom Eingang eingeschlossen. Dort hatte sich ein Durchgang mit Wasser gefüllt und versperrte ihnen so den Rückweg. Die Feuerwehr musste Wasser abpumpen.

          Die zwei Geretteten seien in ein Krankenhaus gekommen, aber es gehe ihnen körperlich gut. Andere Mitglieder des Teams, die draußen vor der Höhle warteten, hatten den Alarm ausgelöst. Der 42 Jahre alte Mann, der nur noch tot geborgen werden konnte, sei laut Ansa noch ein Anfänger unter den Höhlenforschern gewesen.

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