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Statistisches Bundesamt : Sieben Tote und Hunderte Verletzte durch Unfälle mit E-Scootern

  • Aktualisiert am

Spaß mit Risikofaktor: Eine Fahrt mit dem E-Scooter kann gefährlich sein. Bild: dpa

E-Scooter versprechen neben einer schnellen Ankunft am Ziel auch Fahrspaß. Das Vergnügen birgt allerdings Gefahren – mit potentiell tödlichen Folgen, wie nun Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen.

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          Bei Unfällen mit E-Scootern sind in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres sieben Menschen getötet worden. 269 Fahrer der mithilfe von Batterien betriebenen Roller wurden schwer verletzt, 1096 erlitten leichte Verletzungen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

          Insgesamt registrierte die Polizei demnach von Januar bis September 1570 Unfälle mit den Elektrokleinstfahrzeugen, bei denen es Tote oder Verletzte gab. Die Zahlen sind nur bedingt aussagekräftig, da wegen der Corona-Pandemie die Anbieter von Leihrollern ihren Betrieb zwischenzeitlich einschränkten oder ganz aussetzten.

          Zahlen seit Anfang 2020 erhoben

          Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden stieg im Frühjahr und Sommer an: Zwischen Januar und März wurden 252 aufgenommen, zwischen April und Juni 417. Am höchsten war die Zahl den Angaben zufolge zwischen Juli und September mit 901 Unfällen: Vier Menschen wurden dabei getötet, 145 schwer und 627 leicht verletzt.

          Die Scooter-Unfälle werden erst seit Anfang 2020 separat erhoben. Für den Straßenverkehr zugelassen sind die E-Roller in Deutschland seit Juni 2019.

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