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Bilanz von Polizei Berlin : E-Roller verursachen viele Unfälle, Fahrer oft betrunken

  • Aktualisiert am

E-Roller in Berlin: Die Polizei leitete 87 Ermittlungsverfahren gegen Fahrer ein. Bild: dpa

Seit Mitte Juni hat die Berliner Polizei 74 Unfälle von E-Rollerfahrern registriert, es gab 16 Schwerverletzte. Die häufigsten Ursachen für die Unfälle waren Fehler beim Fahren, unzulässige Benutzung von Gehwegen und Alkohol.

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          Fahrer von E-Tretrollern in Berlin sind auffallend oft betrunken unterwegs und verursachen zahlreiche Unfälle. Das geht aus einer Bilanz der Berliner Polizei für die ersten drei Monate seit der Erlaubnis für diese Roller hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Seit dem 15. Juni registrierte die Polizei demnach 74 Unfälle von den Rollerfahrern. Dabei wurden 16 Menschen schwer und 43 leicht verletzt. Die häufigsten Ursachen für die Unfälle waren Fehler beim Fahren, unzulässige Benutzung von Gehwegen und Alkohol.

          In 65 der 74 Fälle in der Hauptstadt waren die Fahrer der E-Scooter schuld an dem Unfall. 27 Mal war niemand anderes beteiligt, sondern der Rollerfahrer stürzte von selbst. In 19 Fällen ermittelt die Polizei wegen Unfallflucht.

          Die Polizei leitete 87 Ermittlungsverfahren gegen Fahrer ein. In 65 Fällen ging es um Trunkenheit im Straßenverkehr. „Der festgestellte Höchstwert lag hier bei rund 2,78 Promille.“

          Besonders bei Kontrollen am Abend und in der Nacht seien die Fahrer „überdurchschnittlich oft alkoholisiert“ gewesen. Die Polizei verhängte 233 Bußgelder, vor allem wegen Fahrens auf dem Gehweg, zu zweit oder mit einem Telefon in der Hand.

          Die Polizei betonte: „E-Scooter sind kein Spielzeug, es sind Kraftfahrzeuge.“ Fahrer sollten zu ihrer eigenen Sicherheit immer einen Schutzhelm tragen, auch wenn das nicht vorgeschrieben sei.

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