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Folge der Dürre : Vier Mal so viele Waldbrände wie 2017

  • Aktualisiert am

In Brandenburg brennt es im Juli 2018 auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz. Bild: dpa

1700 Mal hat es 2018 in deutschen Wäldern gebrannt. Der heiße Sommer hatte verheerende Folgen für den Wald. Ein Teil Deutschlands war besonders stark betroffen.

          In deutschen Wäldern hat es im extremen Wetterjahr 2018 einem Bericht der „Rheinischen Post“ zufolge mehr als 1700 Mal gebrannt. Das seien viermal so viele Waldbrände wie im Vorjahr, als es gut 400 waren. Die Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, die der Zeitung vorliegt. Demnach zerstörten die Feuer mehr als 2300 Hektar Wald – fast sechsmal so viel wie im Jahr zuvor.

          Dabei musste die Feuerwehr dem Bericht zufolge im Osten Deutschlands wesentlich häufiger ausrücken als im Westen: Die mit Abstand meisten Waldbrände verzeichnete Brandenburg mit gut 500. Es folgten Sachsen (rund 200) und Sachsen-Anhalt (gut 180).

          Im Vergleich zu 2016 – dem letzten Jahr mit einem vergleichbar heißen Sommer – hat sich die Zahl der Waldbrände allein auf Flächen des Bundes 2018 mit 150 nahezu verdoppelt. Zerstört wurde dabei eine mehr als doppelt so große Fläche wie 2016.

          Bund und Länder sollen mehr in Brandschutz investieren

          „Die Zahl der Waldbrände nimmt zu. Deutschland ist nur schlecht auf die kommenden Herausforderungen durch Waldbrände vorbereitet“, wird der FDP-Politiker Karlheinz Busen zitiert. „Brandbekämpfung ist Aufgabe von Kommunen, die können aber keine Löschhubschrauber und Löschflugzeuge anschaffen. Das Ausstattungskonzept zwischen Bund und Ländern muss reformiert werden.“ Bund und Länder müssten deutlich mehr investieren in Löschfahrzeugwege und Feuerlöschteiche im Wald.

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