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Im Ärmelkanal : Drei Kinder sterben bei Bootsunglück in Frankreich

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Ein Boot der französischen Küstenwache am Montagnachmittag auf der Suche nach Überlebenden im Ärmelkanal. Bild: AFP

In der Nähe des französischen Seebads Agon-Coutainville ist am Montagnachmittag knapp 800 Meter von der Küste entfernt ein Boot gekentert Für drei Kinder kommt jede Rettung zu spät.

          Drei Kinder sind übereinstimmenden Berichten zufolge bei einem tragischen Bootsunglück in der Normandie ums Leben gekommen. Das Boot sei am Montagnachmittag rund 800 Meter vor der Küste des Seebads Agon-Coutainville im Ärmelkanal gekentert, wie die Präfektur mitteilte. Die Kinder seien in der Kabine eingeschlossen gewesen, auch drei Erwachsene waren an Bord des Schiffes, berichtete der Sender Franceinfo. Die Erwachsenen fielen ins Wasser, erlitten leichte Verletzungen und standen unter Schock.

          Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Präfektur am Montagnachmittag gegen 15.30 Uhr bei schlechtem Wetter. Rettungsboote und ein Hubschrauber waren im Einsatz, nachdem Zeugen das Unglück bemerkt hatten. Die sechs Insassen des Bootes wurden demnach an Land gebracht und medizinisch betreut. Die drei Kinder hätten einen Herzstillstand erlitten und konnten nicht wiederbelebt werden, berichteten französische Medien unter Berufung auf die Feuerwehr. Die Staatsanwaltschaft ermittle, um die Todesursache zu klären.

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