https://www.faz.net/-gum-9q0tq

Im Ärmelkanal : Drei Kinder sterben bei Bootsunglück in Frankreich

  • Aktualisiert am

Ein Boot der französischen Küstenwache am Montagnachmittag auf der Suche nach Überlebenden im Ärmelkanal. Bild: AFP

In der Nähe des französischen Seebads Agon-Coutainville ist am Montagnachmittag knapp 800 Meter von der Küste entfernt ein Boot gekentert Für drei Kinder kommt jede Rettung zu spät.

          1 Min.

          Drei Kinder sind übereinstimmenden Berichten zufolge bei einem tragischen Bootsunglück in der Normandie ums Leben gekommen. Das Boot sei am Montagnachmittag rund 800 Meter vor der Küste des Seebads Agon-Coutainville im Ärmelkanal gekentert, wie die Präfektur mitteilte. Die Kinder seien in der Kabine eingeschlossen gewesen, auch drei Erwachsene waren an Bord des Schiffes, berichtete der Sender Franceinfo. Die Erwachsenen fielen ins Wasser, erlitten leichte Verletzungen und standen unter Schock.

          Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Präfektur am Montagnachmittag gegen 15.30 Uhr bei schlechtem Wetter. Rettungsboote und ein Hubschrauber waren im Einsatz, nachdem Zeugen das Unglück bemerkt hatten. Die sechs Insassen des Bootes wurden demnach an Land gebracht und medizinisch betreut. Die drei Kinder hätten einen Herzstillstand erlitten und konnten nicht wiederbelebt werden, berichteten französische Medien unter Berufung auf die Feuerwehr. Die Staatsanwaltschaft ermittle, um die Todesursache zu klären.

          Topmeldungen

          Feuerwehr im Einsatz

          EUGH-Urteil : Rufbereitschaft kann Arbeitszeit sein

          Wenn ein Feuerwehrmann zu Hause sitzt und sich für den Einsatz bereit halten muss – arbeitet er oder ruht er? Darüber hat nun der Europäische Gerichtshof entschieden.
          Seite an Seite: Wissenschaftler Christian Drosten und Politiker Jens Spahn bei einer Pressekonferenz im vergangenen Jahr

          Experten in der Pandemie : Wenn Wissenschaft zu Ideologie wird

          In der Corona-Krise verschmilzt die Figur des Experten mit der des Aktivisten. So entsteht der Eindruck, in Forschungsbefunden liege der Schlüssel zu politischem Handeln. Für die Demokratie ist das gefährlich. Ein Gastbeitrag.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.