https://www.faz.net/-gum-7ynsb

Air-Asia-Wrack : Die Bergung der Leichen kommt kaum voran

  • Aktualisiert am

Zumindest das Wrack ist lokalisiert: Fransiskus Bambang Soelistyo, Chef der Suchmannschaften, während einer Pressekonferenz in Jakarta. Bild: Reuters

Immer wieder müssen die Bergungsarbeiter am Wrack des Air-Asia-Flugzeugs in der Javasee pausieren. Wind, hoher Wellengang und schlechte Sicht machen die Arbeit fast unmöglich. Bislang sind knapp ein Drittel aller Leichen geborgen worden.

          1 Min.

          Schlechtwetter hat die Suchmannschaften abermals daran gehindert, den Rumpf des abgestürzten Air-Asia-Airbus zu untersuchen. „Es gibt noch immer keine aussagekräftigen Ergebnisse, weil das Wetter so schlecht ist“, sagte Einsatzleiter Suryadi Supriyadi am Freitagabend. 81 indonesische Taucher waren im Einsatz. Sie sollten Möglichkeiten finden, das Wrackteil zu bergen.

          Es werde der Einsatz aufgeblasener Ballons erwogen, um den Rumpf anzuheben, sagte Suryadi. Die Retter gehen davon aus, dass sich in dem Teil der Maschine noch viele Leichen befinden. Am Freitag wurde eine weitere Leiche aus dem Wasser gezogen. Damit liegt die Zahl der geborgenen Opfer bei 51. An Bord waren 162 Menschen.

          Ein Suchschiff der singapurischen Marine hatte den Rumpf am Mittwoch in etwa 30 Meter Tiefe entdeckt. Aufgrund starker Strömungen und schlechter Sicht mussten die Taucher schon am am Donnerstag ihre Arbeit unterbrechen.

          Der Airbus 320 der Billigfluglinie stürzte am 28. Dezember 2014 aus bislang ungeklärten Gründen in der Javasee ab. Aufschluss über die Unglücksursache soll die Auswertung der bereits geborgenen Flugschreiber liefern. Erste Ergebnisse werden innerhalb eines Monats erwartet.

          Topmeldungen

          Im trauten Kreis: Olaf Scholz (Mitte) umringt von Hubertus Heil (links), Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken in Berlin

          Sonderparteitag : SPD tagt zum Koalitionsvertrag

          In der SPD sind nicht alle zufrieden mit dem Koalitionsvertrag. Einige wollen in letzter Sekunden verhindern, dass ein FDP-Politiker Finanzminister wird.