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Brände in der Arktis : Das neue Gesicht des Klimawandels

  • -Aktualisiert am

Ein Satelliten-Bild zeigt das Ausmaß der arktischen Brände in Grönland. Bild: Nasa

Bilder des Klimawandels zeigten bislang schmelzendes Eis und unterernährte Eisbären – nun kommen Fotos der brennenden Arktis hinzu. Ein Feuerökologe erklärt, wie das Gleichgewicht der Natur dort nachhaltig gestört wird.

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          Weite Mooslandschaften, zerklüftete Felsen und tiefblaue Seen inmitten von Eis und Schnee – so malerisch ist die Landschaft im Nordwesten von Grönland. Ein von Menschen kaum besiedelter Fleck in dieser Gegend, der jährlich von nur wenigen hundert Wanderern besucht wird, ist nun zum Herd mehrerer arktischer Brände geworden. Ob die Feuer von Menschen verursacht wurden oder beispielsweise durch einen Blitzschlag, lässt sich im Nachhinein kaum nachvollziehen. Jedenfalls gibt es in diesem Sommer mehr Brände als im Durchschnitt der vergangenen Jahre.

          Den Leiter des Zentrums für globale Feuerüberwachung in Freiburg (Global Fire Monotoring Centre – GFMC), Johann Georg Goldammer, interessiert an den arktischen Bränden die Schnittstelle zwischen menschlichem Wirken und natürlichen Gewalten. Nicht jede Veränderung der Natur ist menschengemacht, nicht jeder neue Wetterrekord ein Resultat des Klimawandels. Diese Unterscheidung ist Goldammer auch im Hinblick auf die arktischen Brände wichtig.

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