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China : 22 Arbeiter sterben bei Brückeneinsturz

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Die Brücke stand kurz vor der Fertigstellung, als sie einstürzte Bild: dpa

Die Brücke über den Jiantuo war eigentlich schon fertig. Nur noch die Gerüste mussten abgebaut werden. Doch dann brach das gesamte Bauwerk plötzlich zusammen. Mehr als 20 der Arbeiter wurden getötet, zahlreiche wurden verletzt.

          Beim Einsturz einer neu gebauten Flussbrücke in Zentralchina sind mindestens 22 Arbeiter ums Leben gekommen. 44 Menschen werden am Tag nach dem Unglück in der Provinz Hunan noch vermisst, berichtete das staatliche Fernsehen am Dienstag.

          Die Brücke über den Fluss Jiantuo stand kurz vor ihrer Fertigstellung. Ende August sollte das Bauwerk eröffnet werden. Die 268 Meter lange Brücke brach jedoch am Montag zusammen, als Arbeiter gerade das Gerüst abbauen wollten. 57 von ihnen überlebten das Unglück, 22 mit zum Teil schweren Verletzungen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

          Bauern als Arbeiter rekrutiert

          Bei den Arbeitern handelte es sich zumeist um Bauern aus der Umgebung, die für das Bauprojekt eingestellt wurden. Mit vier dekorativen Steinbögen sollte die 42 Meter hohe Brücke nahe der Stadt Fenghuang eine besondere Touristenattraktion werden. Die Behörden leiteten eine Untersuchung der Unglücksursache ein.

          Es gab mehrere Todesopfer

          Erst am 15. Juni war in der südchinesischen Provinz Guangdong eine Brücke eingestürzt, deren Pfeiler im Fluss Xijiang von einem Sandfrachter gerammt wurden. Dabei waren neun Menschen ums Leben gekommen. Immer wieder kommt es auf den chinesischen Großbaustellen zu teilweise schweren Unglücken, weil die Unternehmer minderwertiges Material oder schlecht ausgebildete Arbeiter einsetzen, um Kosten einzusparen.

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