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Britische Ermittler : Flugzeug von Emiliano Sala entdeckt

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Fans von Cardiff City trauern am 2. Februar um den vermissten Fußballer Emiliano Sala. Bild: AFP

Knapp zwei Wochen nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges mit dem Fußballprofi Emiliano Sala an Bord ist die Maschine im Ärmelkanal gefunden worden. Dabei waren mehrere Spezialschiffe im Einsatz.

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          Britische Ermittler haben das Flugzeug, mit dem der argentinische Fußballer Emiliano Sala vermutlich über dem Ärmelkanal abgestürzt ist, entdeckt. „Ich kann bestätigen, dass es gefunden wurde", sagte ein Sprecher der für Flugunfälle zuständigen britischen Behörde AAIB am Sonntagabend. Details zum Fund wurden zunächst nicht bekannt. Für Montag kündigte der AAIB-Sprecher allerdings eine Erklärung an.

          Laut der Nachrichtenagentur dpa fand der private Wracksucher David Mearns nach eigenen Angaben die abgestürzte Propellermaschine. Die Überreste des Flugzeugs seien am Sonntagmorgen von einem Spezialschiff aus geortet worden, teilte der Marineexperte auf Twitter mit. Die Familien Salas und des Piloten seien von der Polizei informiert worden. Er habe zudem die britische Flugverkehrsbehörde AAIB über den Fundort in Kenntnis gesetzt.

          Der Flieger mit dem 28-jährigen Fußballer und dem britischen Piloten war am 21. Januar über dem Ärmelkanal rund 20 Kilometer nördlich der Kanalinsel Guernsey vom Radar verschwunden. Sala hatte kurz zuvor in einer Sprachnachricht noch seine Angst vor einer Katastrophe geäußert. „Ich bin in einem Flugzeug, das aussieht, als würde es auseinanderfallen, und ich bin auf dem Weg nach Cardiff", teilte er über WhatsApp Freunden und Verwandten mit. „Wenn Ihr in anderthalb Stunden nichts von mir hört: Ich weiß nicht, ob die jemanden  schicken, sie werden mich ohnehin nicht finden. Papa, ich habe solche Angst.“

          Die Suche nach dem vermissten Fußballprofi war seit dem Sonntagmorgen mit einem Spezialschiff unter Wasser fortgesetzt worden. Nach Angaben der AAIB ist das Spezialschiff „Geo Ocean III“ mit Sonargeräten ausgestattete, die den Meeresboden nach dem Flugzeug absuchen sollte. Mearns’ privat finanzierte Suche nach Salas Flugzeug war von dessen Familie in Auftrag gegeben worden. In der Vergangenheit hat Mearns mehrfach Schlagzeilen gemacht mit der Entdeckung lange verschollener Schiffswracks.

          Zuvor wurde eine ergebnislose, tagelange Suche mit Helikoptern und Schiffen eingestellt. Erst zwei am Mittwoch vor der französischen Küste angespülte Sitzkissen, die zum verschwundenen Flugzeug gehören sollen, brachten die Suche wieder ans Laufen. Sala war für eine Klub-Rekordablöse von rund 17 Millionen Euro vom französischen Erstligaverein FC Nantes verpflichtet worden. Auf der Reise zu seinem neuen Arbeitgeber stürzte der 28-Jährige am Abend des 21. Januar in einem Kleinflugzeug mutmaßlich in  den Ärmelkanal.

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