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„Friederike von Papenburg“ : Brand auf Museumsschiff im Emsland

  • Aktualisiert am

Das unter Deck liegende Trauzimmer stand am Samstagmorgen in Flammen. Bild: dpa

Das Trauzimmer auf dem Museumsschiff „Friederike von Papenburg“ im Emsland stand am Samstagmorgen in Flammen. Einsatzkräfte konnten das Feuer löschen, die Ursache und die Schadenshöhe sind noch unklar.

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          Im Inneren des Museumsschiffes „Friederike von Papenburg“ im Emsland hat es gebrannt. Das unter Deck liegende Trauzimmer auf der „Perle des Schiffahrtsmuseums“ in Papenburg stand am Samstagmorgen komplett in Flammen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Zunächst hatte die Polizei von einem Vollbrand des zweimastigen Segelschiffs im Stadtzentrum gesprochen. Nach drei Stunden war das Feuer am Vormittag gelöscht.

          Ein vorbeifahrender Passant bemerkte in den Morgenstunden das Feuer im Wahrzeichen der Stadt und alarmierte die Einsatzkräfte. Als die Feuerwehr eintraf, drang dichter Qualm aus dem Inneren des Schiffes. Da dieses mit Strom und Gas versorgt wird, gab es kurzzeitig eine Explosionsgefahr. Der Städtische Energieversorger klemmte deshalb die Leitungen ab. Nach Polizeiangaben waren durch das Feuer zu keiner Zeit Menschen gefährdet.

          Über die Brandursache konnten zunächst keine Angaben gemacht werden. Die Brandermittler waren am Vormittag vor Ort. Auch die Schadenshöhe blieb unklar. Die Feuerwehr sprach am Vormittag neben den Schäden unter Deck von starken Schäden durch Rauchentwicklung. Außerdem sei ein Küchenraum im Heck des Schiffes den Flammen zum Opfer gefallen. Von Außen seien keine deutlichen Schäden erkennbar, sagte der Polizeisprecher.

          Laut der Website des Stadt-Marketings ist das Museumsschiff „Friederike von Papenburg“ einer von sechs Schiffsnachbauten, die zum Freilicht-Schiffahrts-Museum in Papenburg gehören. Es beherbergt unter anderem einen Teil der Tourist-Information der Stadt.

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