https://www.faz.net/-gum-agafk

Großübung „Frankopia“ : Keine Angst vor Explosionen

  • -Aktualisiert am

Simulanten: Die Dramatik der Szene ist in diesem Fall zum Glück nur gespielt. Bild: Lakuntza, Nerea

Bei der Großübung „Frankopia“ haben Malteser, Feuerwehr und THW den Ernstfall geprobt – unter möglichst realen Bedingungen. Viele der Teilnehmenden sind als Freiwillige im Einsatz.

          2 Min.

          Dutzende Einsatzwagen schlängeln sich am Samstagmorgen auf den Parkplatz der Firma Samson. Es sind mehr als 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und den Maltesern, die ins Ostend gekommen sind. Man könnte vermuten, es handele sich um einen Ernstfall. Doch die drei Institutionen proben ihn an diesem Morgen nur. Die Großübung trägt den Namen „Frankopia“, seit 2007 wird sie jährlich in Frankfurt durchgeführt. Nach kurzen einführenden Worten geht es los: Fachkräfte der Feuerwehr legen in Tonnen auf dem Gelände und in einer Halle kontrolliert Feuer, Rauch steigt auf, es kommt zu zwei simulierten Explosionen.

          Wissen war nie wertvoller

          Sichern Sie sich mit F+ 30 Tage lang kostenfreien Zugriff zu allen Artikeln auf FAZ.NET.

          JETZT F+ LESEN

          Dann bringen sich die „Verletzten“ in Stellung. Bei ihnen handelt es sich um Sanitätsschüler im ersten Lehrjahr. Sie stellen die verletzten Mitarbeiter des Betriebes dar. Zuvor hat jeder von ihnen eine kurze Einführung bekommen, was ihnen bei dem Unfall zugestoßen ist und welche Symptome sie gegenüber den Rettungskräften zeigen sollen. Kaum sind die „Verletzten“ in Position, wird ein Notruf an die wartenden Einsatzkräfte abgesetzt.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Muss in der letzten Wahlkampfwoche noch Boden gutmachen: Armin Laschet

          F.A.Z. Frühdenker : Laschet bläst zur Aufholjagd

          Merkel und Laschet treten zusammen auf, für jüngere Kinder könnte es Anfang kommenden Jahres einen Impfstoff geben, die Gaspreise steigen und Klimaaktivisten sind weiter im Hungerstreik. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Newsletter.