https://www.faz.net/-gum-8wq62

Explosion : Mindestens drei Tote bei Hauseinsturz in Polen

  • Aktualisiert am

Eine Gasexplosion ist wohl die Ursache für den Einsturz eines Wohnhauses bei Breslau. Mindestens drei Tote sind zu beklagen.

          Beim Einsturz eines Wohnhauses im Süden Polens sind am Samstag mindestens drei Menschen getötet und mindestens vier verletzt worden. Wie der Fernsehsender TVN24 berichtete, suchte die Feuerwehr am Nachmittag unter den Trümmern noch nach vier vermutlich verschütteten Personen.

          In dem dreistöckigen Haus in der Stadt Swiebodzice, südwestlich von Wroclaw (Breslau), hatten insgesamt 18 Personen gewohnt, zum Unglückszeitpunkt waren nach Feuerwehrangaben vermutlich 15 im Haus. Zwei der drei Todesopfer, die unter den Trümmern gefunden wurden, waren nach Feuerwehrangaben Kinder im schulpflichtigen Alter. Vier weitere Menschen wurden verletzt aus den Trümmern gerettet, mehrere andere konnten sich selbst befreien.

          Haus wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen

          Als wahrscheinliche Unglücksursache vermutet die Feuerwehr eine Gasexplosion. Das Nachrichtenportal TVP Info zitierte die Aussage einer geretteten Frau: „Ich war gerade in der Küche, um eine Wurst zu braten, da flog mit einem Knall plötzlich alles durch die Luft. Mein Mann ist in den Trümmern geblieben.“ Nachbarn berichteten, das Gebäude sei „wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen.“

          Nach TVN24 waren an der Rettungs- und Suchaktion nahezu 200 Personen beteiligt, darunter Feuerwehr- und Rettungsleute, Polizisten und freiwillige Helfer.

          Topmeldungen

          AKK im Kabinett : Auf dem Marsch ins Kanzleramt

          Wer wie Annegret Kramp-Karrenbauer Regierungschefin werden will, darf sich vor dem Verteidigungsministerium nicht fürchten. Auch in der Politik gilt: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

          Mexikanischer Drogenboss : „El Chapo“ muss lebenslang ins Gefängnis

          Der mexikanische Drogenboss Joaquín „El Chapo“ Guzmán muss lebenslang ins Gefängnis. Das Strafmaß wurde am Mittwoch in New York verkündet. Zuvor hatte „El Chapo“ das Gericht mit einer Beschwerde überrascht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.