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Es handelt sich um die Wiege „Rock’n Play“, einer stoffbezogenen Schale auf einem Gestänge mit Schaukel-Funktion. Bild: CPSC

„Todesfälle kommen weiter vor“ : Behörde warnt vor falscher Babywiegen-Nutzung

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Seit 2015 sind zehn Fälle bekannt, bei denen Babys gestorben sind, nachdem sie sich selbst in einer bestimmten Babywiege gedreht haben. Hersteller und Verbraucherschützer sprechen jetzt eine Warnung aus.

          Die amerikanische Verbraucherschutzbehörde CPSC warnt gemeinsam mit dem Hersteller Fisher-Price vor der falschen Nutzung einer Babywiege der amerikanischen Firma. Seit 2015 seien insgesamt zehn Fälle bekannt, bei denen Babys gestorben seien, nachdem sie sich selbst in der Schale gedreht hätten, hieß es in einer Behördenmitteilung vom Freitag.

          Es handelt sich um die Wiege „Rock’n Play“, einer stoffbezogenen Schale auf einem Gestänge mit Schaukel-Funktion. In allen Todesfällen seien die Babys älter als drei Monate alt und nicht mit den vorhandenen Gurten angeschnallt gewesen. „Todesfälle kommen weiter vor“, schrieb die CPSC. Daher forderten die Behörde und Fisher-Price Verbraucher auf, die Wiege nicht mehr zu nutzen, wenn das Baby älter als drei Monate sei oder sich bereits selbst drehen könne.

          Beide Parteien appellierten an Verbraucher darüber hinaus, Baby-Schlafplätze nicht mit zusätzlichen Decken, Kissen oder Plüschtieren auszustatten. Babys droht Erstickungsgefahr, wenn sie ihr Gesicht in Stoffe hineindrehen, ohne sich aus dieser Position selbst befreien zu können.

          Die „Rock’n Play“-Wiege lässt sich über verschiedene Anbieter aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland importieren. Vergleichbare Modelle werden auch in Deutschland genutzt.

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